Ich will das Dashboard jeden Abend in der Tagesschau sehen.
Quelle:
Ich will nicht nur den aktuellen FĂŒllstand, sondern auch die Prognose fĂŒr den Winter in der Tagesschau sehen.
Hinweis: Unter 20 % FĂŒllstand drohen VersorgungslĂŒcken. Im letzten Winter (graue Kurve) schrammten wir da knapp dran vorbei.
Empfehlenswerter F.A.Z. Beitrag: Schafft die Gasspeicherziele ab!
Will dich nur ein bisschen Àrgern:
Wer viel Gasspeicher-FĂŒllstĂ€nde misst, findet auch viele bedenkliche FĂŒllstĂ€nde⊠![]()
Das ist dir gelungen. Was fĂŒr eine Schwachsinns-Ăberschrift!
Nur bringt uns in diesem Fall, anders als bei der anlasslosen Massentestung auf ein grippeÀhnliches Virus, die Quotientenbildung durch Anzahl der Tests keinen zusÀtzlichen Erkenntnisgewinn. Wie fast immer helfen aber auch hier genaues Hinschauen und - ta-ta! - gesunder Menschenverstand.
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Zur FAZ: Der Artikel ist dumm, aber trotzdem interessant. WĂ€re ich Ministerin Reiche, dieâs mal wieder verbockt hat, (dazu gleich mehr), dann wĂŒrde ich mir genau so einen Artikel wĂŒnschen, um mein Versagen als nachvollziehbare Entscheidung aussehen zu lassen. Inzwischen hinter Paywall, aber das macht nichts: https://archive.ph/3tPwP
Ich will ohnehin seit Tagen schon ein paar Takte zu den Gasspeicher-Diagrammen schreiben. Das hier aus der FAZ ist viel schöner als mein eingangs von der Bundesnetzagentur ĂŒbernommenes:
Warum ist das hier schöner?
Weil man die Vorjahre nicht nur als undifferenzierte graue FlĂ€che sieht, sondern den echten Verlauf. In diesem spiegeln sich Krieg, Wetter und der Irrsinn unserer sogenannten âElitenâ:
Das Jahr 2022 ist grau dargestellt. Im MĂ€rz gab es nach der Eskalation des Ukrainekriegs einen Tiefststand knapp unter 25 %. Wir erinnern uns vielleicht noch an die Politiker-Apelle, Gas zu sparen - âWaschlappen statt Dusche" empfahl damals der grĂŒne MinisterprĂ€sident Kretschmann in Baden-WĂŒrttemberg und auch Minister Habeck empfahl, kĂŒrzer zu duschen.
Die Gasmarkt-Preise gingen trotz des ministerialen Verzichts durch die Decke,âŠ
âŠdennoch schaffte man es bis zum Herbst 2022, die Speicher wieder zu 100 Prozent zu fĂŒllen.
2023 und 2024 (hellblau und gelb) verliefen dann normal, man startete jeweils von 100 % aus in die Heizsaison. Dann passierte etwas scheinbar vollkommen VerrĂŒcktes: 2025 (dunkelblaue Kurve) startet bei 80 %, lĂ€uft dann aber viel weiter runter als die beiden Vorjahre. Hier wurden die Speicher offenbar leergepumpt, aber warum? War der Winter besonders kalt? Verkaufte man das Gas ins Ausland? Wurde entnommen, aber nicht gleichzeitig nachgefĂŒllt? Der Höchststand in 2025 lag dann bei noch nicht mal 80 Prozent.
Gemini erklÀrt das wie folgt:
Warum wurde 2025 (dunkelblaue Kurve) so stark entleert und im Sommer nicht mehr ordentlich aufgefĂŒllt?
DafĂŒr gab es drei konkrete HauptgrĂŒnde:
1. Ende des Ukraine-Transits (Ende 2024): Ende 2024 lief der Gastransitvertrag zwischen Russland und der Ukraine aus. LĂ€nder wie Ăsterreich und die Slowakei erhielten schlagartig kein russisches Pipelpipeline-Gas mehr und mussten riesige Mengen aus den deutschen Speichern importieren (Transit ins Ausland).
Anmerkung: Und genau so wollten es auch BrĂŒssel und Berlin - weil Russengas ist böse. Böse, böse, böse! Man hĂ€tte natĂŒrlich locker der Koksnase in Kiew sagen können: âDu willst unsere Kohle? Also öffne den Transit!â Aber die irren Fanatiker in BrĂŒssel und Berlin⊠Sanktionspakete sind denen wichtiger.
2. KĂ€lterer Winter & Dunkelflauten: Der Winter 2024/2025 war spĂŒrbar kĂ€lter als die extrem milden Vorjahre. Zudem gab es im Januar/Februar 2025 lange Phasen mit kaum Wind und Sonne (âDunkelflauteâ), weshalb Gaskraftwerke in Deutschland und NachbarlĂ€ndern massiv zur Stromerzeugung anspringen mussten.
3. Wirtschaftliche Verweigerung des Marktes (Negative Spread): Im Sommer 2025 funktionierte der Anreiz nicht mehr: Gas war im Sommer am Spotmarkt teuer, wĂ€hrend die Preiserwartungen fĂŒr den Winter flach lagen. Private HĂ€ndler hĂ€tten bei der Einspeicherung draufgezahlt â deshalb stoppte der Aufbau im SpĂ€tsommer 2025 vorzeitig bei unter 80 %.
Von diesem schon fast historisch niedrigem Niveau aus starteten wir in den vergangenen Winter und schrammten knapp an der 20%-Marke vorbei. Darunter wirdâs kritisch, es mĂŒssen Abschaltungen vorgenommen werden. NotfallplĂ€ne sehen vor, dass gashungrige Industrieverbraucher zuerst dran sind; zahlen mĂŒssen aber alle.
Ausgerechnet in dieser ohnehin schon angespannten Situation starteten Trump und Netanjahu ihren Irankrieg und der völlig schwachsinnige, vielleicht auch fremdgesteuerte Bundeskanzler klatschte ihnen Beifall. Die FAZ dazu:
âNun hat Europa die nĂ€chste Energiekrise am Hals, ausgelöst vom amerikanischen PrĂ€sidenten Donald Trump mit seinem Angriff auf Iran. Weil Iran weiterhin die StraĂe von Hormus blockiert und die von ihm unterstĂŒtzte Huthi-Miliz vor wenigen Tagen zudem aus dem Jemen heraus Saudi-Arabien angegriffen hat, fehlen dem Weltmarkt betrĂ€chtliche Mengen an Ăl und Gas. Das sorgt dafĂŒr, dass die Energiepreise seit Wochen nur eine Richtung kennen: nach oben. Ein Barrel Ăl kostet deutlich mehr als 100 Dollar, rund 60 Prozent mehr als vor dem Krieg. Gas ist bei mehr als 80 Euro je Megawattstunde angelangt, ein Plus von 180 Prozent. Und auch auf den Strommarkt schlagen die Entwicklungen durch, weil Gaskraftwerke hier oft den Preis setzen.â
Die Beschreibung entspricht soweit den Tatsachen. Auch das ist zutreffend:
âDie Politik zeigt in diesen Tagen wieder einmal, wie kurzsichtig sie unterwegs ist. WĂ€hrend die Debatte um die Entlastung von Autofahrern voll entbrannt ist, weil diese den hohen Ălpreis unmittelbar an der Tankstelle spĂŒren, ist der hohe Gaspreis kaum Thema. Ăhnlich wie der Strompreis wird er sich erst im kommenden Jahr auf der Nebenkostenabrechnung privater Haushalte bemerkbar machen.â
Aber jetzt wirdâs verrĂŒckt (Hervorhebungen von mir):
"Stattdessen kreist die Diskussion angesichts historisch niedriger FĂŒllstĂ€nde der Gasspeicher vor allem um die Versorgungssicherheit. Doch es gibt erhebliche Unterschiede zwischen der Energiekrise 2022/2023 und der heutigen. Noch kurz vor dem russischen Ăberfall auf die Ukraine hat Deutschland ein Drittel seines Rohöls und mehr als die HĂ€lfte seines Erdgases aus Russland importiert. Das Angebot wurde physisch knapp.
Doch dann peitschten Habeck und die damalige Bundesregierung in Rekordzeit den Bau von FlĂŒssiggasterminals in Wilhelmshaven, BrunsbĂŒttel, Lubmin und auf RĂŒgen durch. Heute verfĂŒgen Deutschland und seine NachbarlĂ€nder ĂŒber ImportkapazitĂ€ten, mit denen sich groĂe Mengen kurzfristig importieren lassen. In wenigen Wochen soll auch das Terminal in Stade nach langen Verzögerungen endlich in Betrieb gehen. Die Gasspeicher werden immer noch gebraucht, sind aber nicht mehr ganz so wichtig.
Richtig ist, dass der Markt derzeit ganz anders funktioniert als in den Jahren zuvor: Normalerweise kaufen HĂ€ndler im Sommer Gas zu niedrigen Preisen und speichern es ein, um es im Winter zu höheren Preisen wieder zu verkaufen. Der Anreiz dazu bestand zuletzt nicht, weil erstens der Irankrieg die Preise in die Höhe getrieben hat und zweitens mit dem FlĂŒssiggas, das zunehmend auf den Markt drĂ€ngt und auch im Winter kurzfristig verfĂŒgbar ist, der Preisaufschlag fĂŒr Lieferungen im Winter sinkt.
FĂŒllstandsziele sind in diesem Zusammenhang nicht hilfreich. Theoretisch sollen sie dafĂŒr sorgen, dass die Speicher im Sommer aufgefĂŒllt werden. Praktisch verteuerten sie den EnergietrĂ€ger weiter, weil der Markt einpreist, dass im Sommer eingekauft werden muss. Nachdem BrĂŒssel und Berlin das Problem erkannt und die Ziele âflexibilisiertâ haben, sind sie fĂŒr den Markt praktisch bedeutungslos geworden und fungieren nur noch als Gradmesser der öffentlichen Erregung.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) war klug beraten, mit einem staatlichen Eingriff lange zu zögern und diesen minimal zu halten. Im liberalisierten Energiemarkt ist die Beschaffung von Gas Sache der HĂ€ndler: RWE, Uniper, Sefe, VNG und Co. sind dafĂŒr zustĂ€ndig, auf dem Weltmarkt genug einzukaufen und ihre Lieferverpflichtungen gegenĂŒber Industrie und Stadtwerken einzuhalten. Risikomanagement beherrschen sie besser als der Staat.
All das bedeutet nicht, dass Europa gefeit ist vor hohen Preisen im kommenden Winter. Und: Sollte LNG-Importinfrastruktur mutwillig angegriffen werden oder Trump LNG-Exporte als Erpressungsinstrument nutzen, bekĂ€me Europa nicht nur preis-, sondern auch mengentechnisch ein groĂes Problem.
Teure, ĂŒberhastete Aktionen helfen jedoch nicht beim Aufbau von Resilienz. Wichtiger ist es, in Ruhe zu ĂŒberlegen, wie sich der Verbrauch weiter senken lĂ€sst, und mittelfristig weniger abhĂ€ngig vom Import fossiler EnergietrĂ€ger zu werden. Der Ausbau (der auch im Winter verfĂŒgbaren) Windkraft zur Stromerzeugung sowie eine schnellere Elektrifizierung von GebĂ€uden und Verkehr wĂ€ren dazu probate Mittel."
Super Idee: Genau dann, wenn die Versorgungslage so unsicher ist wie nie, verzichten wir auf eine staatlich kontrollierte Vorratshaltung und ĂŒberlassen alles den MĂ€rkten. Dazu dann die ĂŒblichen grĂŒn tönenden SprĂŒche am Schluss, um den Marktradikalismus ein bisschen schönzufĂ€rben.
Na dann, beten wir mal fĂŒr warmes Wetter. Der September sieht ja noch ganz gut aus.
Nur Atomkraft macht uns unabhÀngig
Die Speicher waren bei knapp 20 %. Dunkelflaute, Hormus dicht, Gas bei 80 Euro. Und die Antwort der FAZ lautet: mehr WindrÀder.
Welcher Wind? Im Januar 2025 stand er wochenlang still. Wer Heizungen und Autos elektrifiziert, ohne gesicherte Leistung zu haben, holt das Gas nicht aus dem Keller, er schiebt es ins Kraftwerk.
LNG? Wir haben Moskau gegen Washington getauscht und hĂ€ngen obendrein an der StraĂe von Hormus. Das ist kein Ausstieg aus der AbhĂ€ngigkeit, sondern ein Wechsel des Erpressers.
Ein Gasspeicher reicht fĂŒr einen Winter. Brennelemente reichen fĂŒr Jahre. Frankreich, Schweden und Finnland wissen das. Deutschland hat 2023 als einziges Industrieland funktionierende Reaktoren abgeschaltet und kauft seitdem in jeder Flaute Atomstrom beim Nachbarn.
COâ-arm, wetterfest, lagerfĂ€hig: Das bietet nur eine Technologie.
Die Frage ist nicht, ob wir sie brauchen. Die Frage ist, wie viele Winter wir uns noch leisten, das zu ignorieren.
Vielleicht sieht man daran wie unsinnig diese Argumentationen an sich sindâŠ
Ehrlich gesagt: Nein. Du mĂŒsstest deinen Punkt ein bisschen deutlicher machen. Abgesehen vom Schlusssatz las sich das wie ein PlĂ€doyer fĂŒr Kernkraft. Was meinst du mit âdiese Argumentationen an sichâ?
Dass es sich wie ein PlĂ€doyer las, ist der Punkt. Ich bin gegen Atomkraft, und trotzdem lieĂ sich der Text in zehn Minuten aus genau dem Material bauen, das auch dem Ausgangspost zugrunde liegt: Transitende, Dunkelflaute, Hormus. Der eine kommt damit bei âRussengas hĂ€tte uns gerettetâ an, die FAZ bei âmehr Windâ, ich bei ânur Atomkraftâ. Alle drei wirken schlĂŒssig.
Mit âdiese Argumentationen an sichâ meine ich die Machart: Man sucht die passenden Fakten aus, gibt ihnen ein starkes Bild (âWechsel des Erpressersâ, âirre Fanatikerâ) und lĂ€sst die Alternativen weg. Das erzeugt Ăberzeugung, aber keinen Beweis. Wenn dieselbe Methode drei gegensĂ€tzliche SchlĂŒsse gleich plausibel macht, sagt sie ĂŒber keinen von ihnen etwas aus.
Okay, jetzt versehe ich. Du hast natĂŒrlich die Nachteile der Atomkraft weggelassenâŠ
Das war mein Punkt:
Also eine Kritik an der Idee âdie MĂ€rkte werdenâs schon richtenâ. Das nur als Hinweis - fĂŒr den Fall, dass jemand daran diskursiv anknĂŒpfen will.
und spannend spannend, heute BPK zum Heizöl:
Es ist in rauen Mengen vorhanden, die Menschen mĂŒssen es eben nur zu gestiegenen Preisen kaufen⊠Versorgung ist gesichert, wer nicht kauft ist selber schuld.
Da ist der Unterschied die private Speicherung. Beim Heizöl ist der Speicher im eigenen Keller⊠die gesicherte Versorgung schĂŒtzt auch nicht vor höheren Preisen (und Ă€hem⊠kĂŒnstliche Verknappung kennen wir nicht! Der Markt wird das schon regelnâŠ).
Aber gut, man kann auch auf Kurven starren, ich gehe derweil ab und an in den Keller und gucke was noch ĂŒbrig ist nach dem letzten Tanken 10 Tage vor dem IrankriegâŠ
Das Starren bringt zugegebenermaĂen nichts, wenn daraus keine Handlung folgt. Bei der faktischen Impfpflicht war das einfach - die Kurven sagten, lass es sein, verweigere dich dem Scheiss, bleib daheimâŠ
Aber gut, man konnte auch einfach hintrotten. Rote Ampel und so⊠![]()
Beim Gas bin ich gezwungenermaĂen in der Beobachterposition. Aber ich gehöre - wie du vermutlich auch, Jay B. - nicht zu denen, die nach einem kalten Winter ĂŒberrascht tun, wenn die AfD die nĂ€chsten Landtagswahlen auch im Westen gewinnt.
Erstmal bin ich nicht ĂŒberrascht und im Zweifel ersetze ich den Gang in den Keller gegen den Gang âins Holzâ. Bei all den strukturellen Nachteilen hat das Landleben dann doch noch Vorteile⊠Bei wem die Gasleitung nur durch die Wand kommt bleibt nur ein wĂŒtendes Starren und das Anschreien des Fernsehers.
Allerdings gibts da eigentlich nicht viel zu diskutieren, oder? Die MĂ€rkte sind halt nicht die Antwort auf alles, bestimmte Dinge sind staatliche organisiert ohne Gewinnerzielungsabsicht besser.
Und langfristig ist diese ganze AbhĂ€ngigkeit von Energieimporten halt Mist, aber die Erkenntnis bringt uns jetzt auch nicht kurzfristig ĂŒber den Winter.
Well well.
Nö, aus meiner Sicht auch nicht. Habâ mich halt am WE mal schlau gemacht, was es mit den SpeicherstĂ€nden auf sich hat, warum wir schon 2025 so schlecht gestartet sind etc. Dein FAZ-Artikel war mir dann Anlass, das mal ein bisschen aufzuschreiben.
Anders als J.B. âstarreâ ich wirklich gerne auf so Kurven. ![]()
Wow, J.B., ich bin beeindruckt. Pass auf, aus dir wird mal noch n echter Prepper! ![]()
Jep, fand ich auch gut. Der Artikel hat ja schon mit der Ăberschrift getriggert.
Es ist aber auch wieder so geil, wenn Journalisten schreiben: oh man diese AbhĂ€ngigkeit von Gas aus Russland ist ja so dumm gewesenâŠgut das es jetzt schnell verfĂŒgbares LNG Gas gibt ⊠Diese kognitive Dissonanz muss man echt erstmal hinkriegen
Nee, aber da wir âEnergieâ dem Markt ĂŒberlassen haben, Löhne stagnieren und heimische Solar-Wirtschaft abgewĂŒrgt haben, bleiben einem ja nur geringe Handlungsmöglichkeiten.
Selbst bei gröĂten privaten Ambitionen bleibt bei durchschnittlichem Einkommen die Wahl zwischen âE-Autoâ, âSolarâ und âWĂ€rmepumpeâ eine exklusive. Was frisst Dir schneller ein Loch ins Konto (Benziner oder Ălheizung?), was rentiert sich schneller (Solar oder WĂ€rmepumpe?) und was wĂŒrde die eigene Lebensplanung unterstĂŒtzen (Mobilie oder Immobilie?)
Das ganze ist nicht einfach zu lösen und nicht ohne WidersprĂŒche, aber selbst die oben aufgezeigten Fragen sind Luxusfragen.
Aber noch eine Beobachtung âvom Landâ zum Gas: Hier wurden in der Sommertrockenheit fleiĂig die Maisfelder beregnet mit denen die âBiogasâ-Anlage gefĂŒttert wurde. Man steht im Sommerstaub und lachtâŠ
Es ist doch ganz einfach: Wir kaufen immer bei den Guten! Da gibt es keine journalistische Dissonanz. Wenn âder Guteâ auf einmal âder Böseâ ist, können wir ja nichts dafĂŒrâŠ
Okay, kein Prepper - aber vielleicht so ein kleines bisschen Notfall-libertÀr? ![]()
Es gibt immer mehr GrĂŒnde Strukturen zu suchen und zu gestalten, die möglichst autark sind. Kleine Netzwerke um Strom zu produzieren, wenn es die Möglichkeit gibt, selbst anzubauen sollte das genutzt werden. Und wenn es im Garten meines Nachbars stattfindet dann ist das eben so. Es liegt dann in meiner Verantwortung VerhĂ€ltnisse zu schaffen die Organisation zulĂ€sst. Das ist nicht einfach, Konflikte gibt es immer wieder, aber es kann auch sehr erfĂŒllend sein.
@Syd dazu braucht es kein libertÀres Gedankengut, um festzustellen gegen welche Interessen man sich wehren muss. Ich brauche eben nicht den Staat oder staatliche Institutionen die mir den ganzen Tag Argumente ausbreiten - ich werfe einfach einen Blick in meinen Geldbeutel und weià Bescheid. Ich nehme der Macht die Macht weg indem ich den Gegner nicht als Gegner sehe und damit nicht adressiere. Der kleinste Bereich kann sehr wirksam sein. Das ist etwas anderes als den Staat als Gegner zu bezeichnen. Das was so groà klingt ist winzig aber wirksam.
Wir sind wieder bei: das Problem sitzt auf dem Stein und nicht drunter.
In meinen Energieberatungen habe ich schon öfters gebracht: WĂŒrden Sie einen Gasliefervertrag direkt mit dem Emir von Katar, Putin oder Trump schlieĂen?
Sicher nicht. Jay B. und ich, wir necken uns halt ein bisschen. Das geht so seit dem Corona-Thread - ein stetes Geben und Nehmen. ![]()
Den RestâŠ
âŠverstehe ich mal wieder nicht. Der Blick in den Geldbeutel zeigt doch in der Regel ganz gut, wer die Macht hat, oder? Wen du als Gegner adressierst, Ă€ndert daran erstmal nĂŒscht.
Ja, GröĂe ist nicht alles. Aber was meinst du hier konkret?