Ich kann sehr das Buch “Digitale Diagnosen” von der Soziologin Laura Wiesböck empfehlen, das mich in mancherlei Hinsicht ein wenig an “Influencer” von Wolfgang und Ole erinnert, aber sich stark auf das Thema Diagnosen fokussiert. Es geht um neoliberale Vereinzelung, den Wunsch, “etwas Besonderes” zu sein und die Unfähigkeit, graduelle Unterschiede in Gefühlen eben nicht mehr als Symptom einer Krankheit sondern als alltägliches Phänomen zu verstehen (so etwa Wut, Traurigkeit, Freude).
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