Es hatte mich eh schon gewundert, warum Eva von Redecker noch nicht ein einziges Mal vorkam (soweit ich das mitbekommen habe, und die Suchfunktion spuckt nichts aus). Ob ihr vielleicht einen Bogen um sie herum macht?
In der aktuellen Folge gefällt Stefan, was er von ihr hört: „Phantombesitz“
Und ich kann nur sagen: Sie ist für mich die spannendste Philosophin, die wir in Deutschland haben. Thilo Jung weiß das und lädt sie regelmäßig ein.
Ihr Phantombesitz hat mir in der Coronazeit geholfen zu verstehen, warum es meinen Freundeskreis gesprengt hat. Ich kenne von ihr nur „wichtiges Zeug“.
Redecker war Anhängerin der „Zero-Covid“-Ideologie - dem Irrglauben, man könne ein respiratorisches (d.h. die Atemwege befallendes) Virus durch autoritäre Maßnahmen irgendwie loswerden. „Phantombesitz“ war beispielsweise für den Gastronomen oder kleinen Ladenbesitzer, der infolge dieser Maßnahmen um sein Lebenswerk, zumindest aber um seine wirtschaftliche Existenz fürchten musste, aus nachvollziehbaren Gründen kein überzeugendes Konzept.
Keine Ahnung wovon du sprichst. Aber ich wünsche mir die Buchbesprechungen ja vor allem, um eine tiefere Auseinandersetzung mit ihr zu hören. Dass sich dann mein Bild verändert, ist willkommen.
„Im Rahmen der COVID-19-Pandemie trat Eva von Redecker als Erstunterzeichnerin der Zero-Covid-Kampagne für eine Zero-Covid-Strategie ein[10], welche das Ziel verfolgte, das Coronavirus durch einen mehrwöchigen Total-Lockdown zu eliminieren.[11]“ (Wikipedia)
Ich wollte hier anknüpfen:
Ist aber nicht so wichtig.
Korrektur: Vielleicht doch. Soeben gefunden über den „Zero-Covid“-Link auf Wikipedia:
„Stefan Schulz bezeichnete die Kampagne 2023 als „absoluten Wahnsinn“ und mochte in ihr das Phänomen einer mangelnden Kompromissbereitschaft in Teilen der zeitgenössischen Zivilgesellschaft erkennen.[14]“ (Wikipedia)