Haben wir Frauenrechte 2024 begraben?

Also gut, dann gehe ich mal auf deine Beanstandungen ein.

Fangen wir mit der Partnerschaftsgewalt an. Deine Aussage verwundert mich, da in meiner Wahrnehmung Partnerschaftsgewalt ein omnipräsentes Thema in den Medien der letzten zwei bis drei Jahre war. Da fehlt mir die konkrete Empirie, vielleicht gibt es da Daten dazu, die die Häufung der Erwähnung solcher Themen mit den Jahren davor vergleicht, aber seit me-too kann ich mich an eine Vielzahl von Debatten erinnern: Boateng, Schulz, Ofarim, Bushido, Rojinski, Sarah Engels, irgendwelche Comedians…

Wohl einer der bekanntesten: Collien Fernandez. Wenn ich gemein sein wollte, könnte ich behaupten, mir einen Controller einzuführen würde einer virtuellen Vergewaltigung näher kommen. Aber lassen wir die Schmäh auf dieser Seite. Eine Strafttat war es. Eine Vergewaltigung würde laut rechtlicher Definition eine Penetration voraussetzen.

So viel zu den angeblich nicht geführten Diskussionen über Partnerschaftsgewalt der letzten Jahre. Waren sie “nonexistent”? Dieter Nuhr vergessen?

Aber ich passe mich nun einfach mal dem links progressiven Sprachduktus an, in der Hoffnung meinen Aussagen dadurch mehr Legitimität geben zu können: Ist die Frage nach Partnerschaftsgewalt unter meinem Beitrag eigentlich ein Whataboutism? Ich frage nur.

Nun zu den Einzelfällen.

Es gibt eine nette lustige interaktive Karte, die die Einzelfälle gesammelt hat: Nur ein Einzelfall - Was ist eine Frau

Ich nenne nur die jüngsten fünf Fälle:

  1. Tochter (ehemals Sohn) ermordert Tochter in Bensheim
  2. Mehr als 1000 Kinderpornodateien auf Handy von Transfrauen
  3. Pflastersteine auf A100 gekickt: “Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert Aufklärung. „Sollte sich herausstellen, dass die Person wegen einer unklaren Geschlechtsbestimmung auf freien Fuß gesetzt wurde, wäre das ein makabrer Aprilscherz im Juni“, so Sprecher Benjamin Jendro. „Wenn jemand Steine von einer Brücke schmeißt oder tritt, ist das ein versuchtes Tötungsdelikt.““ (BZ-Berlin 2026)
  4. Transfrau greift Jugendlichen in Neuköllner S-Bahn mit Messer an
  5. In Bordell in München-Milbertshofen, Transfrau greift Kunden mit Messer an

Wie viele Spiegel Titelseiten gab es für diese Fälle in den vergangenen Jahren?

Die Diskriminierungsklagen mit großen finanziellen Folgen für Privatpersonen und Unternehmer habe ich an dieser Stelle mal rausgelassen.

Und nun zur Finanzierung dieser aktivistischen Bemühen. Spannend, das einfach wegzuwischen. Wer in den vergangenen zehn Jahren durch die Welt gelaufen ist, kann schon mal ins stutzen kommen: Wie konnte eine solche Bewegung so groß werden? Und das so schnell? Und natürlich frage ich, da ich im Gegensatz zu den Verfechtern des Queerfeminismus nicht einfach Behauptungen in die Welt hinausposaune.

Geht es nicht genau hier, wo ich gerade mit meiner Tastatur hineintippe um “Themen und Fragen”? Genau das habe ich geliefert. Was waren eigentlich deine Argumente?