KI-Klagen…und Sozialgericht klagt über hohen Anstieg

legen Sozialgericht in Hamburg lahm. Volltreffer @Stefan - nur beim prompten brauchen viele noch etwas Nachhilfe. Das wird schon. Bin gespannt wann die erste Initiative zu „keine KI generierte Klagen „ von wem auch immer kommen wird.

Immer mehr Menschen nutzen KI vor Gericht. Ein Sozialrichter warnt: Das gefährdet das Vertrauen in den Rechtsstaat.

Wie kann man was lähmen was schon gelähmt ist?

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joa, also die “Klageschriften”, die ich gesehen habe, waren bis jetzt immer von Reichsbürgern und ähnlichen und die waren wirklich noch nicht mal das Papier wert.

Bislang einziges Highlight: Ein Angestellter und ein Vorgesetzter haben sich gegenseitig KI-Stellungnahmen zu einem Kündigungsverfahren geschickt und irgendwann haben sie sich “in der Mitte” (rechtswidrig) getroffen… aber beide “fühlten”, dass das richtig sei…

auf der anderen Seite erzählten mir Kollegen von Berufsanfängern, die ihre Stellungnahmen mit KI aufsetzen…

Ich bin mit der “Dekolonialisierung der Lebenswelten” immer noch skeptisch… aber was bei “Veraltungsdeutsch” der Hohenheimer Verständlichkeitsindex nicht geschafft hat, schafft vielleicht KI…

…und wie ein Vertrauen verlieren, was nie richtig da war?:wink:

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Ob es zur Dekolonisierung der Lebenswelten führt ist nicht vorhersehbar, denke ich. Ich teile deine Bedenken und tippe darauf, dass die „inneren“ Zustände auch in Zukunft dem jetzigen Status stark ähneln werden. KI-Tools werden kaum Ergebnisse liefern, die deren Nutzern ungefragt stärkere Autonomie-Fähigkeiten vermitteln, als diese selbst anstreben. Man wird sich das eher „gegen“ die KI-Antworten erarbeiten müssen. Einige KI-Anwendungen zielen bereits offensichtlich darauf ab, die Nutzer möglichst lange im KI-Modus zu binden - abseits der Themenbearbeitung, jedoch suggerierend, dass noch irgendein Aspekt zu berücksichtigen sei oder sich ein Gedankenanschluss anbiete. Kaum ein Unterschied zu mobilem Gaming oder Social Media und wahrscheinlich ist das verstärkt zu erwarten, weil vor der Absicht eines Systemanbieters Menschen zu befreien, die Absicht stehen wird, den Menschen etwas ökonomisch Verwertbares abzujagen.

Es ist ein bisschen Pech für Sozialgerichte, dass sich die Fallzahlen an Einwänden steigern mögen - es läuft dauerhaft wahrscheinlich auf „Waffengleichstand“ hinaus.

Der Einsatz als Übersetzungsmaschine für Verwaltungsdeutsch könnte sich herumsprechen und etablieren. Vielleicht liegt darin der größte Nutzen bei rechtlichen Fragen.

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Kleine Verdrehungen der Kausalität nimmt man gern in Kauf wenn man dafür die eigene Unfähigkeit “der KI” in die Schuhe schieben kann.

Ist schon lustig wie Systeme zusammen brechen, bloss weil plötzlich alle ihr Recht in Anspruch nehmen.

Und da will man ja nicht das jemand nachfragt, wer das so auf Kante genäht hat.

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