Thema: Angriff auf/ Budgetkürzungen an Universitäten

Die jüngsten Budgetkürzungen an deutschen Universitäten markieren eine strukturelle Verschiebung in der Hochschulfinanzierung, deren Auswirkungen sich exemplarisch an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) beobachten lassen. Vor dem Hintergrund “angespannter Landeshaushalte” geraten insbesondere geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer (Archäologie, Kunstgeschichte) unter Druck.

Ich verstehe, dass sich Investitionen in diese Wissenschaften aus staats-ökonomischer Sicht nicht unbedingt lohnen. Zugleich Frage ich mich:

Wie kann es sein, dass gerade die historischen Fakultäten in Berlin, die vor 120 Jahren noch zu den prestigeträchtigsten der Welt zählten, heute insbesondere von “konservativen Parteien”, wie der CDU abgeschafft werden? Warum gibt es - ähnlich wie beim Theater oder der Oper - kein echtes Interesse mehr an solch vermeintlich nutzlosen Wissenschaften? Geht mit dem allgemeinen Desinteresse an diesen Entwicklungen auch ein starker Verlust von soft-Power einher?

Anderes Thema:

Die AFD in Niedersachsen plant derzeit zentrale Fächer wie die “Gender studies” abzuschaffen und durch neue Fächer wie etwa “Volkswissenschaft” zu ersetzen.

Könntet ihr diese Tendenzen im Podcast einmal analysieren?

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