August 2026: Merz am Tisch, Ostwahl, Drohnenkrieg, Anduril, Kuba, Mietendeckel

Das Schöne an der „Pandemie“ ist, dass sie vollständig abgeschlossen ist. Anders als das Klima oder der Krieg gegen Russland, der sich gerade zu entwickeln bzw. auszuweiten beginnt, lässt sie sich daher im Rückblick analysieren.

Wenn ich mich rückblickend frage, wie es dazu kam, dass ich so was hier lesen und hören musste,

dann halte ich es für wahrscheinlich, dass der Grund in der von dir, @Ernst , beschriebenen Strategie zu finden ist. Spielen wir das mal gedanklich durch:

Im April 2020 wurde das Ziel gesetzt „Herdenimmunität durch Impfung“. Die Entscheidung dafür geschah möglicherweise schon früher, aber dem Chronisten manifestiert sich der Zeitpunkt der Zielsetzung anhand der Auftritte eines bekannten Impfluenzers in der Ingo-Zamparoni-Show und in anderen ähnlichen Formaten in Europa. In Brüssel sammelte Bill Gates Milliarden ein für besagtes Ziel, UvdL bedankte sich bei ihm für seine „Leadership“.

Die Impfung kam und Fakten wurden sortiert. „Niemand ist hier immun“ verkündete Drosten beim Start der Impfkampagne im Januar 2021 - zwanzig Prozent asymptomatische Fälle, also bereits ein Fünftel mit der bestmöglichen Immunität gegen ein solches Virus, und eine diese Zahl bestätigende Charité-Studie zur T-Zell-Immunität, an der Drosten selbst mitgearbeitet hatte, gehörten offenbar zu den Fakten, die unter der Prämisse „alle impfen“ nicht zu berücksichtigen waren.

Ich kürze ab, sonst wird das hier zu lang. Aber ähnlich selektiv verfuhr man u.a. 8 Monate später, als die nachlassende Impfwirkung nicht mehr zu leugnen war - ich habe unter „Dosierte Wahrheiten“ etwas darüber geschrieben.


Was ich mir stattdessen gewünscht hätte, wäre - analog zur evidenzbasierten Medizin - eine evidenzbasierte Politik, auch eine ehrlichere Politik, die bei sich ändernden Gegebenheiten ihre Zielsetzung anpasst anstatt der Mittel zur Zielerreichung.