Corona-Politik und Souveränität im Ausnahmezustand

Natürlich an alle, die sich heute noch für die “sogenannte Pandemie” (Markus Lanz im August 2026) interessieren.

Zwei Dinge haben mich zu diesem Thread motiviert:

1. Das Modell einer zielorientierten Entscheidungsfindung, das @Ernst im anderen Thread eingebracht hat - auch wenn er das Mittel des Bewertens und Selektierens von Fakten wohl anders meinte, als ich es (mit der Impfkampagne sowie Fauci und Co im Sinn) auffasste.

2. Das da:

Wenn ich “Souverän” durch “Politik” ersetze und vor “Ausnahmezustand” das Wort “pandemisch” und/oder “durch ein neuartiges Virus verursachten” ergänze, dann ergibt sich eine Behauptung, die ich durch diesen Thread infrage stelle:

Es gab keine “Corona-Politik”, sondern Handeln der Politik im durch ein neuartiges Virus verursachten pandemischen Ausnahmezustand.

Mit anderen Worten: Das Handeln der Politik war in dieser Situation weitgehend alternativlos - eine Auffassung, die auch Jahre nach der Pandemie immer noch erstaunlich weit verbreitet zu sein scheint. Oft in Einheit mit: Im Nachhinein weiß man es besser.

Dem halte ich anhand meiner 9 Punkte entgegen, dass die “pandemische” Gefährdung übertrieben dargestellt, der de-facto-Ausnahmezustand politisch gewollt und fabriziert war. Die Alternativlosigkeit von Lockdowns und Impfdruck sah und sehe ich nicht gegeben.