Ich habe auch nicht behauptet, dass das so trivial wie ein Hello World-Programm war.
Es war so erwartbar - und deshalb ist die Reaktion unangemessen. Aber ebenso erwartbar.
Ich meine: Es gibt eine gesteuert dünne Informationslage. Dass, was bekannt ist, unterstützt das für OpenAI günstigste Narrativ. Und das ganze zu einem Zeitpunkt, wo deren Geschäftsmodell auf der Kippe steht.
Aus Sicht von jemandem, der Security aus der Verteidigungsperspektive macht, ist ein koordinierter Angriff von Agenten nichts anderes als der Angriff eines Bot-Netzwerks
Aus Sicht von jemandem, der Experimente macht, war das Experiment schlecht aufgebaut.
Es gibt so viele Lücken, aber die meisten, die etwas dazu erzählen, wollen natürlich nicht berichten, wie langweilig es eigentlich ist. Und aus Sicht von Laien ist das nach OpenClaw der nächste Skynet-Moment.
Deswegen schaue ich nicht darauf, wieviel ich glaube, dass jemand Ahnung hat, sondern frage mich halt nur: War das erwartbar?
Und hier ist es halt so, dass es genauso erwartbar wie das Hello World-Programm war.
Kann man das dann cool finden, dass Agenten sich koordinieren? Ja, kann man. Ist aber kein Aufreger, die machen exakt das, wofür sie gebaut sind. Ist das gefährlich? Ja, wie alles, was in die falschen Hände gerät, kann damit kreuzgefährlicher Unsinn getrieben werden.
Ich liebe es, bei sowas Rasiermesser für die Betrachtung zu benutzen: Ockham und Hanlon helfen aus sehr unterschiedlichen Anflugwinkeln immens 