Flo
22. März 2026 um 14:39
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Das ist doch super! Erkenntnisgewinnung ist doch aber Ergebnis orientiert…(?)
JJ_Anon:
KI nutze ich dabei unterschiedlich: ein Stück weit als “Orakel” (also um Einschätzungen zu bekommen, was plausibel oder konsistent ist), als Textverbesserer und auch für so eine Art Zwiegespräch, um Gedanken weiterzuentwickeln.
Ich auch. Tip top. Florentine hat das ganz transparent gemacht. Ich hab mir viel von ihrer Methode angeschaut und - ich kann’s nicht anders sagen - fürs Leben gelernt.
JJ_Anon:
Was dabei interessant sein könnte: Man kann ziemlich gut testen, wo die Grenzen eines LLM liegen. Zum Beispiel, indem man Thesen zu einem Text formuliert, die das Modell ablehnen oder umformulieren würde, die sich aber trotzdem argumentativ aus dem Text heraus begründen lassen. Das könnte eine gute Aufgabe sein im Bildungskontext.
Ich Verweise auf den Beitrag hier:
Was folgt ist der vollständige, leicht bereinigte Chatverlauf zwischen mir und Claude (Anthropic), der zu meinem Beitrag “Identität als Transmissionsriemen” in diesem Thread geführt hat. Links zu früheren Chats habe ich entfernt.
User: Analysiere diesen Thread. (Ich bin nicht @Flo , sondern @fdoemges )
[Thread “Macht verstehen” wurde als Kontext übergeben]
Claude:
Thread-Scan
Diskussionslandschaft
Flo publiziert einen 12-Kapitel-Essay über Macht als universellen Mechanismus — von Gramsci über…
JJ_Anon:
Ach und was LLMs in etwa gut kann ist Kontext geben, selbst zum Trainer werden und Aufgaben stellen, Rechercheangebote liefern … es erlöst einen nur nicht davon, sich selbst mit der jeweiligen Materie auseinanderzusetzen.
Eigene Arbeit ist von Nöten…
Man könnte auch noch den ein oder anderen Menschen zu Rate ziehen…
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