Denkangebot: Was wenn der nächste Krieg nicht so aussieht wie der Letze?

In Ordnung, cool. Das passt jetzt alles schon so.

Seien wir gespannt, was als nächstes in der Welt passiert.

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Du sprichst es aus. Du stellst die richtige Frage.

Jetzt müssen sich nur noch alle anderen die gleiche Frage stellen und zum gleichen Ergebnis kommen.

Als CEO von Rheinmetall würde ich wahrscheinlich ähnliches in jedes verfügbare Presseorgan rein weinen.

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ja klar, da sind wir dann auf der Ebene von Konzerninteressen (über die Deutungshoheit in der staatlichen Waffenproduktion).

In der Logik von Staaten wird die ukrainische Hausfrau mit dem 3d-Drucker dann ein legitimes Angriffsziel. Entweder in der Inklusion in die staatliche Waffenproduktion, oder in der Exklusion als terroristisches IED-Labor.

Macht ja auch Sinn. Rheinmetall sind ja quasi die Champions der alten Logik.

DIe haben extrem gute und extrem interessante Systeme.

Der KF51 Panther ist ein ziemlich guter Panzer. Das Skymaster System ist am ehesten das was man haben will um sich in Zukunft auch gut gegen Drohnen zu wehren.

Dagegen ist die Hausfrau mit dem 3D-Drucker Hobby.

Gleichzeitig hat Rheinmetall nicht ein Produkt im Angebot dass das Problem Hausfrau mit dem 3D-Drucker überhaupt adressiert wenn man jetzt nicht gerade eine Flugabwehrstellung angreift.

Damit kann man prima teuere Infrastruktur schützen aber nur sehr schlecht die breite Bevölkerung. Wie immer in der alten Logik: So lange der Feind einem nicht den Gefallen tut massiert anzugreifen können solche Systeme nicht überall sein-

Trotzdem alles extrem teurer Shit, den ein Akteur erstmal kaufen können muss und wovon nicht viel produziert werden kann und wo man auch nicht mal eben schnell die Produktion hochfährt.

In einem Irankrieg also komplett nutzlos um die militärischen Ziele zu erreichen.

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Das darf aber Oma Erna nicht erfahren. Sonst hat die keinen Bock mehr das zu bezahlen und verpasst den Denkzettel an der Wahlurne.

Deshalb ist man dann auch gerne konsequent und fängt auch noch eine Wehrpflichtdebatte an, wobei Wehrpflicht in so einem Krieg auch nichts nützt und vermutlich ja auch alle verweigern würden.

Aber so bleibt Oma Erna schön entspannt auf dem Sofa sitzen und wählt beim nächsten mal wieder BlackRot

Weil wir so schön in Fahrt sind, Hegemonie die sich verteidigen muss ist keine. Live und in Farbe anzuschauen.

(Fürs Poesiealbum)

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bei diesem ganzen “der Russe steht vor der Tür” geht immer noch eines verloren:

Es geht nicht um den nächsten Krieg.

Es geht um den Umbau der Automobilwirtschaft und die politische Lösung der Frage des Konsums. Wo früher für den Eigenkonsum produziert wurde und dann für den Außenkonsum (aka Export), musste man feststellen, dass man Konsum nicht politisch anordnen kann, wenn man nicht Löhne so erhöht, dass Konsum möglich ist.

Nun steuert Politik die Produktion in einen Bereich, der noch nicht mal auf Konsum angewiesen ist. Rüstungsgüter können erstmal (je nach Überzeugungskraft der Bevölkerung) auf Halde produziert werden und müssen überhaupt nicht konsumiert werden.

(Wie sinnvoll das ist und was passiert, wenn die Regale voll sind steht auf einem anderen Blatt und sollte eigentlich zu Denken geben…)

Doch. In diesem Thread schon. :rofl:

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Wo sollen obsoletes Regime auch sonst die Produktion hinsteuern als in Rüstung?

Was das angeht ist die Bundesregierung nicht viel anders als die iranische Regierung

:rofl: als Gedankenspiel ja auch ganz lustig.

Aber spätestens ab dem Rheinmetall-Mimimi muss man mal kurz die Perspektive erweitern und sich nicht der Notwendigkeitserklärung anschließen.

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Du hast ja auch einen validen Punkt.

Ich bin aber trotzdem überzeugt: das Industriemuseum wirst Du nicht retten können

und das ist ja gerade das erschreckende: Man ist bereit die Welt anzuzünden um sein Industriemuseum zu retten…

Darin zeigt sich die ganze Hilflosigkeit…. “Wir müssen mehr arbeiten!” ist die dümmste aller Zukunftsvorstellungen für eine Gesellschaft, kombiniert mit der Lösung Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie zu schaffen…

Das einzige was in den letzten Jahrzehnten Stabilität erzeugt hat, war der Wohlfahrtsstaat, der jetzt zerschossen wird und da wird Deine Ausgansfrage (ganz anders) wieder spannend: Was ist wenn wir jetzt schon in einem anderen Krieg sind und es nicht sehen, weil er nicht aussieht wie der letzte?

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Das ist 1:1 die Wirtschaftspolitik der Nazis.

Man legt damit der AfD den roten Teppich aus.

oder und das wird im Falle der CDU immer deutlicher: die AfD regiert längst (mit).

Die Frage ist nur, ob man den Laden noch offiziell übergibt…

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Und dann will ich mal sehen, was diesen Nationalstaat noch zusammen halten soll.

Die AfD sind im Prinzip wie Borkenkäfer. Die kommen nur wenn das System krank ist und jemand braucht der die Reste frisst

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naja… der Nationalstaat war eine Antwort auf eine Frage.

Wenn sich die Frage mittlerweile geändert hat, muss der Nationalstaat nicht die Antwort sein.

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Die wenden gerade deinen Gedanken an.

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