ja ok, jetzt sind wir wieder hinter Deiner Stirn angekommen. Du wurdest als Verräter behandelt.
Wie behandelst Du Leute, die Deine Berichterstattung in Zweifel ziehen?
Das schöne an den (nicht einfach übertragbaren Prinzipien, da hast Du recht) ist, wie ich gesagt habe: Man kann und sollte sie an sich selber überprüfen.
Einfach mal nicht von Innen auf die Stirn gucken, sondern auch von Außen.
Bisschen Küchenpsychologie, hm? Na denn, wenn’s Spaß macht…
Mein Basser zum Beispiel tat das. Wir hatten eine Diskussion, die Anlass war für mein mehrteiliges Essay:
Er konnte nicht glauben, dass die DIVI keine Daten hatte über den Impfstatus auf ihren Intensivstationen. Also schrieb er selber da hin und bekam sogar Antwort. Sie floss ein in Teil 2 des Essays:
Auf schriftliche Nachfrage bei der DIVI betreffs dieses doch recht erstaunlichen Sachverhalts – es gibt keine Daten, woher weiß man dann, dass die Intensivstationen angeblicht überwiegend mit Ungeimpften belegt sind? – lautete die Antwort wie folgt:
Was die Frage betrifft, wieviele der Patienten ungeimpft sind, muss ich Ihnen mitteilen, dass wir den Impfstatus NOCH nicht im DIVI-Intensivregister abfragen, aber derzeit an der technischen Umsetzung arbeiten. Wir rechnen in den kommenden Wochen mit ersten Zahlen. Im Moment werden Daten zu ungeimpften und geimpften Intensivpatienten allerdings beim RKI über die IfSG-Meldedaten erfasst und können dort im „Wochenbericht“ gefunden werden, der immer donnerstags veröffentlicht wird. Den aktuellen Bericht von Donnerstag letzter Woche habe ich Ihnen einmal angehängt. Zahlen finden Sie unter dem Punkt „Impfen“. Daten hierzu sind also durchaus bekannt – nur eben noch nicht bei uns direkt von den Intensivstationen und eben nicht tagesaktuell.
Herzlich Grüße – und auch Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit!
—
[Name entfernt], Mitarbeiter der Pressestelle
medXmedia Consulting KG
[Tel.-Nr. und E-Mail entfernt]
im Auftrag der
Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.
Schumannstraße 2
10117 Berlin
Die DIVI – bzw. die von ihr beauftragte Consulting-Firma (!) – verweist auf das RKI, eigene Daten hat sie offenbar wirklich nicht. Aber Besserung wurde gelobt, und heute war in der Ausgabe der “WELT” zu lesen, dass erste Daten der DIVI zum Impfstatus der Hospitalisierten in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen sollen.
Auch wenn wir unterschiedliche Ansichten hatten, warf von uns keiner dem anderen “Verrat” vor. Warum auch?
Syd, ich glaube, wir reden inzwischen über zwei verschiedene Dinge. Du hast nach unserer Sicht auf die Corona-Zeit gefragt – aber ich habe den Eindruck, dass du, wenn eine Sicht geäußert wird, wieder in die inhaltliche Aufarbeitung und damit in deinen Berg an Material einsteigst. Genau das meint Jakob m.E. mit „Du zeigst mir gerade wieder was aus deinem Berg“ und seinem Bild vom Schützengraben.
Ich widerspreche dir dabei gar nicht. Im Gegenteil: Wenn du über Jahre so viel Material zusammengetragen hast, würde ich das tatsächlich gerne einmal als zusammenhängende Arbeit sehen – mit Quellen, zeitgenössischen Belegen und einer klaren Trennung zwischen dem, was wir wissen, was wir daraus schließen können und was über Motive nur vermutet werden kann.
Aber mich interessiert inzwischen eine andere Frage: Wir haben diese Pandemie alle erlebt. Manche von uns hat sie massiv getroffen, andere haben sie irgendwann hinter sich gelassen. Mich würde deshalb viel mehr interessieren: Beschäftigt euch das heute noch? Warum? Und warum beschäftigt es andere eben nicht mehr?
Für mich ist Corona dabei nur das Chiffre für eine viel größere Frage: Wie bleibt man als Bürger mündig, wenn man die meisten komplexen Sachfragen nicht selbst beurteilen kann? Wann muss man Experten vertrauen, wann muss man skeptisch sein – und wann wird Skepsis selbst zum Reflex? Wie soll Politik unter Unsicherheit handeln, und wie kann eine Demokratie ihre Fehler korrigieren?
Wenn Corona tatsächlich ein Beispiel für ein strukturelles Problem ist, dann wäre genau das für mich die spannendere Diskussion: nicht noch ein weiterer Beleg dafür, was damals alles falsch lief, sondern die Frage, wie wir beim nächsten Mal besser damit umgehen.
Ich vermute, wir gehen einfach unterschiedlich an die Sache ran: Zum prüfen und streiten wäre ich gerne irgendwann einmal gekommen. Mein Fehler: Ich hatte mich zu sehr in das Gedankenexperiment verbissen in der Hoffnung, dass ich irgendwann genau verstehe, was Sie sagen wollen.
Eigentlich würde ich gerne vom Gedankenexperiment abgehen - scheint mir zu nichts zu führen.
Aber Sie fordern ein, dass ich Position beziehe - was ich legitim finde. Hätte gerne zwar erst verstanden, worüber wir sprechen und was die These ist - aber ok. Here we go:
Vor der Impfung steht die Krankheit bzw. der Erreger. Dieser folgt eigenen Regeln, egal wie wir entscheiden. Es gibt eine nicht-soziale Ursache. Die Entscheidung sich nicht impfen zu lassen hat - potentiell und im Extremfall - drastische Folgen für die gesamte Gesellschaft und alle anderen Mitglieder derselben. Impfung bedeutet gewöhnlich einen überschaubare Anzahl von Pillen, Spritzen etc. d.h. man lässt sich ein oder zwei mal behandeln und ist durch mit dem Thema. Dem gegenüber steht das Recht auf Entscheidungsfreiheit über den eigenen Körper: Man wird gestochen oder muss eine Substanz zu sich nehmen und man wird gewzungen ein Risiko einzugehen - Impfungen können Nebenwirkungen haben; auch hässliche. Die subjektive Risikobewertung (“ich gehöre nicht zur Risikogruppe”) spielt unter Umständen keine Rolle, d.h. der Staat fordert dem Einzelnen ab, von dieser abzusehen oder sieht über diese hinweg.
Die beiden anderen Sätze würde ich in einem Abwasch abhandeln: Die Folgen, sich nicht genug zu bewegen oder zu wenig Gemüse zu essen trägt im wesentlichen derjenige selbst. Man kann über die Folgen (=Kosten) für das Gesundheitssystem diskutieren, also die Belastung durch diese Menschen, die für die Gesellschaft entsteht. Eine unmittelbare Gefahr für andere besteht nicht. Auch die Befolgung der Regel stellt andere Erwartungen an das Individuum, nämlich eine dauerhafte Verhaltensänderung. Hier nähern wir uns also eher einer Vorschrift für den Lebenswandel. Wichtig scheint mir auch, dass Gemüse und Bewegung auch kulturelle Phänomene sind: Wie wir essen und uns bewegen hat insgesamt mit gesellschaftlichen Einstellungen und der Infrastruktur zu tun, die eine Gesellschaft bereitstellt.
Die Sätze gehören für mich nicht in eine Reihe: Sie hatten ja gefragt, was ich sonst noch so gemacht hätte in der Coronazeit. die Antwort “Bewegung und gesunde Ernährung” hatte ich schon aus dem Grund nicht ernst genommen, weil es albern ist, als Antwort auf eine konkrete, akute Situation eine Lösung zu liefern, die in Jahren Effekt zeigt und zudem eine Verhaltenänderung vorschlägt, von der wir durch haufenweise Evidenz wissen, wie schwierig diese ist. Da wollte jemand “einen Punkt machen” - so mein Eindruck. Auf jeden Fall - so meine Intuition - stapeln vielleicht Gemüse und Bewegung - Impfung nicht.
Beim Gemüse und Bewegungssatz könnten sich auch Folgen für die Privatsphäre der Menschen ergeben, weil ja die Kontrolle permanent erfolgen müsste. Für die Impfung reicht nen Stempel oder ne App. Aber darum ging es Ihnen wahrscheinlich nicht und ich würde es deshalb gerne ignorieren.
und wenn man sich diesen Thread anguckt, muss man doch irgendwie auch feststellen, dass wir hier ganz wunderbar einmal Eva von Redecker durchgespielt haben.
Der interessante Punkt, den ich hier beobachte ist: Man ist schon ganz zufrieden mit den herrschenden Strukturen. Es sei denn, man wird Opfer der Strukturen. Diese Opfer-Werdung ist so verletzend, verstörend und nachhaltig, dass man bereit ist diese Strukturen selbst gegen die identifizierten Täter anzuwenden. Damit produziert man neue Opfer, die sich dann wieder an den Tätern rächen wollen.
Versuche das zu unterbrechen scheitern an der Wahrnehmung ungerechtfertigt Opfer geworden zu sein (“Derailing!”), weil das den Blick auf die Strukturen verstellt.
Ich muss mir selber eingestehen, dass Eva von Redecker viel exakter ist als ich zuerst sehen wollte, das spannende daran ist für mich nur die Verknüpfung von Redecker und “der Böse ist immer der andere”.
Ohne @Syd damit persönlich zu meinen, sondern nur als Beispiel: Ich hätte tatsächlich Angst, wenn “Syd” die nächste Pandemie “besser” regeln sollte. Denn ich würde befürchten, dass diese “Unsicherheit der Situation” ja gar nicht besteht, sondern ja nur “von den Bösen” falsch geregelt wurde und man selber ja nur “diesmal richtig und zwar ohne Rücksicht” regeln müsse…
anderes Beispiel: Wenn Jens Spahn zurückkommt und die Frage Leihmutterschaft auf den Tisch kommt, dann wird er es “richtig und diesmal ohne Rücksicht” regeln wollen. “Maximale Kundenfreiheit ohne moralischen Ballast!” Dann werden “Werkverträge” international abgestimmt, Arbeitnehmerentsendegesetz wird auf “Reproduktionsarbeit” ausgeweitet, so dass die “ausländischen Fachkräfte” in kontrollierten deutschen Kliniken produzieren können usw. usf…)
Wir müssen “die Demokratie” nur besser und ohne Rücksicht gestalten gegen die Feinde der Demokratie. Wir müssen “die Nato” nur besser und ohne Rücksicht regeln gegen die Feinde der Nato. Wir müssen den Arbeitsmarkt nur besser und ohne Rücksicht regeln gegen die Feinde des Arbeitsmarktes. Wir müssen die Wirtschaft nur besser regeln gegen die Feinde der Wirtschaft…
Niemand greift an, alle “verteidigen sich” nur…
und voilá: Haben wir die Schraube im Sinne der Strukturen ein Stück fester gezogen und Menschen mit dem Wunsch etwas Gutes zu tun, richten etwas schlimmes an. (Ich habe ja genügend Bei-Spiele des “Spiels” dargestellt.)
(bitte bitte Syd, ich habe nicht gesagt, dass Du böse bist, ich habe nicht gesagt, dass Deine Beweise falsch sind, ich habe nicht gesagt, dass Du Unrecht hast)
Das meine ich wenn ich sage Fühlerei. Du hast es besser beschrieben als ich. Es ist ein strukturelles Problem, was auf individuelles Erleben zurückzuführen ist, nur treffender beschrieben. Da passen alle diese komischen Begriffe rein, Gerechtigkeit, Benachteiligung, etc.
Im System gefangen, wenn es sich strukturell gegen einen selbst richtet, wird die eigene Betroffenheit erst bewusst. Ansonsten läuft das halt nebenher. Das Phänomen ist, die empfundene Freiheit ist in dem Moment bedroht an dem sie empfunden nicht ausgelebt werden kann. Diese Empfindung ist ja nicht falsch, die Abwehrreaktion ist aber auch nicht „richtig“, sie zielt nur auf jemanden anderen der genauso im System gefangen ist.
Das ist alles begründ - und belegbar mit dem geliebten gesunden Menschenverstand. Der beschäftigt sich nicht mit „Recht auf“, sondern mit der auferlegten Pflicht.
Dann eben nochmal Werbung für meinen Blog, du wolltest es so:
Überschlagsrechnung zur Einordnung der Impfeffektivitättswerte des RKI:
Kommentar zur Aktion #impfenschützt der Band „Die Ärzte“:
Buchbesprechung „Falsche Pandemien“
Alles mit Quellen und zeitgenössischen Belegen. Eine klare Trennung zwischen dem, was man weiß und was nicht, ist exakt der Inhalt des zuerst verlinkten Beitrags, Stichwort „Dunkelziffer“. Und über Motive spekulierte ich i.d.R. damals gar nicht.
Meinst du jetzt die Pandemie an sich, also die Krankheit, oder die Maßnahmen dagegen?
Das Thema poppt gerade wieder hoch: USA, Fauci Diaries. Dadurch hat es wieder eine gewisse Aktualität, zumindest für die, die sich dafür interessiert haben. Für die war es nie ganz weg. Also auch für mich.
Was Merkel mal sinngemäß als „die größte Krise seit dem Ende des zweiten Weltkriegs“ bezeichnet hat, wirkt natürlich heute noch nach. Es hat sicher auch einen gewissen Anteil am Zuspruch für die AfD. Stichwort „Spaltung der Gesellschaft“.
Das musst du eigentlich die fragen. Aber an dieser Stelle kann ich ausnahmsweise mal spekulieren: Es gibt die einen, die das am liebsten alles unter den Tisch kehren würden, aus nachvollziehbaren Gründen. Ein paar (Drosten, Buyx, Brinkmann) habe ich dir weiter oben genannt. Die Post-Vac-hinter-Long-COVID-Verstecker gehören auch dazu. Und natürlich alle damals involvierten Politiker bis hin zu Merz, der Ungeimpften den Zugang zum Arbeitsplatz nehmen wollte.
Mitläufer, denen das heute peinlich ist, wollen wahrscheinlich auch lieber nicht darüber reden.
Und dann ist da noch die große Menge derer, die sich einfach nie für irgendwas ernsthaft interessieren.
Skeptisch kann man werden, wenn die eigene Beobachtung den Narrativen widerspricht. Wenn - um auf Corona zurückzukommen, wo ich mich auskenne - in deiner Umgebung die Impfdurchbrüche massiv zunehmen, aber Söder von einer „Pandemie der Ungeimpften“ spricht, zum Beispiel:
Oder ganz am Anfang, erste Welle, vielleicht erinnerst du dich: Die Fallzahlen stiegen massiv an, aber es war (mir) klar: Die Testkapazitäten werden gerade erst ausgebaut. Es stieg also auch die Anzahl der Tests - muss man da nicht den Quotienten bilden?
Natürlich muss man. Das („umstrittene“) Magazin Multipolar hat das damals thematisiert und eingefordert, sonst meines Wissens niemand.
Wieder Brocken vom Berg… Aber sorry, ich bin Empiriker. Ein allgemeingültiges Rezept, wie mit Expertenmeinungen umzugehen sei, kann ich dir nicht liefern. Im Zweifel muss man sich halt in das jeweilige Fachgebiet ein bisschen einarbeiten. Und wenn du jeden einzelnen fucking Drosten/Ciesek-Podcast gehört hast, dann fallen dir auch die Widersprüchliche in deren Aussagen auf (vgl. oben, „Niemand ist hier immun“.).
Auch da kann ich dir kein allgemeingültiges Rezept liefern. Was ich unbedingt einfordern würde ist Transparenz. Auch Unsicherheiten müssen kommuniziert werden. Immer den jeweiligen Extremfall anzunehmen, den schlimmsten bei den Ausbreitungsmodellen und den besten bei der Impfeffektivität, ohne die Unsicherheiten zu kommunizieren, war sicher falsch und führte zu staatlichen Überreaktionen. Überreaktionen gab es - wen wunder‘s? - dann auch auf der Gegenseite, wenn auch ohne echte Wirkmächtigkeit.
Ganz konkret, aber auch weiter oben schon erwähnt: Die Struktur des RKI als dem BMG untergeordnete Behörde ist ein Problem. Spätestens durch die RKI-Files wurde das deutlich: Die „Wissenschaft“ des RKI handelte nach Vorgaben aus der Politik. Fatal wird das, wenn die letzte Sicherungsinstanz, nämlich das BVerfG, sich bei seinem Urteil wiederum auf die politisch gefärbte Arbeit des RKI beruft. Aus der Absicherungsinstanz gegen übergriffige Politik wird so deren Erfüllungsgehilfe → Impfpflicht-Urteil, weiter oben besprochen.
Abhilfe: RKI vom BMG entkoppeln. Das Gleiche fürs PEI.
und da hantiert Redecker mit ihrem “Phantombesitz” etwas verschleiernd herum, das wurde hier ja auch schon diskutiert. Da ist “Freiheit” nur eines. Denn das System hat Dir ja immer nur Freiheit versprochen und man redet sich ein, dass das eingelöst sei. Wenn man dann als Verfügungsmasse behandelt wird kommt das böse Erwachen und man will selber verfügen, damit nie wieder über einen verfügt wird.
und “der gesunde Menschenverstand” ist ja auch so ein spannendes Ding. Den hat man ja immer selber und nie die anderen, die sind nämlich blöde und böse.
Der Arbeitsmigrant will das Asylrecht nur richtig und ohne Rücksicht regeln, denn jetzt “kommen ja Leute einfach so”…
Die AfD will Politik nur richtig und ohne Rücksicht regeln, weil die anderen Parteien haben es ja bösartig verkackt…
Ben Gvir will “Israel” nur richtig und ohne Rücksicht regeln, er sieht ja wohin “falsche Rücksicht” geführt hat…
q.e.d. und Du sitzt mit Kubitschek und Höcke am Tisch und lachst, wenn sie sagen “da muss man ja notfall-libertär werden! hahahaha”, bedienst dich aber der “Wissenschaft” des dem Innenministeriums unterstellten Bundeszentrale für politische Bildung… die Struktur passt schon…
Bisschen mehr Ehrlichkeit bitte, du meinst schon mich.
Meine Forderung (bzw. Änderung, wäre ich der „Bestimmer“) - nämlich Transparenz, auch Unsicherheiten kommunizieren anstatt der jeweils gerade passenden Extremwerte - habe ich im vorigen Beitrag benannt. In der Konsequenz hätte das bedeutet: Weniger Lockdown, der erste nur bis zu den Osterferien. „Mehr Mut im Sommmer!“ (Streeck, „stille Feiung“, falls dir der Begriff was sagt - ggf. googeln). Impfung nur freiwillig und ohne Druck mit klarer Kommunikation der Altersstruktur bei COVID und des Nichtwissens bei Impfnebenwirkungen.
Im Grunde ein Mix aus Schweden und Great Barrington Declaration (ggf. googeln).
Ich scheitere hier auf offener Bühne daran, Dir zu zeigen wie Du Abstand von Dir selber gewinnen kannst. Du drehst Dich selber immer wieder im Kreis, weil Du zeigen willst, dass Du zu den Guten gehörst. Selbst wenn ich immer wieder sage, dass ich Dich nicht angreifen will, willst Du unbedingt von mir angegriffen werden. Damit Du Dich gegen diesen Angriff verteidigen kannst und weil Du zu den Guten gehörst kommst Du am Ende bei rechts-libertären Positionen heraus und wenn Du bei der nächsten Pandemie mit “mehr Mut im Sommer” Opfer Deiner guten Absicht produzierst kommt ein “Syd2” und wird uns beweisen, dass die Loslösung des RKI eine Schwächung der Handlungsfähigkeit des Staates war, welche zu Opfern geführt hat. Weil ein Staat aber abzuwägen habe zwischen individueller Freiheit und Schutz des Lebens… blablablabla
Weich doch nicht immer aus. Was hättest du gemacht in dieser konkreten Situation, wenn du was zu sagen hättest? Und wie hast du selber gehandelt? Mit Redecker „Zero COVID“ unterzeichnet?
Und wenn die Corona zu speziell, ist, dann rede meinetwegen über „das System“. Wie könnte man das verbessern, braucht man generell ein anderes, wie sähe das dann aus? Mach mal irgend einen konkreten Vorschlag, anstatt immer nur zu meckern.
Wie hättest Du 2015 die “Flüchtlingskrise” geregelt?
Wie hättest Du auf den 7.Oktober reagiert?
Wie würdest Du mit Totalverweigerern umgehen?
Wie würdest Du die Wirtschaftskrise der Automobilbranche lösen?
Wie würdest Du auf den brutalen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands reagieren?
Durch Deine Identifikation mit der Logik der Struktur setzt Du dich in eins mit der Struktur. Die staatlich richtige Bearbeitung von Corona wird Dein Auftrag. Deine Mission. Es kann nur eine richtige Antwort geben. Deine. Denn Du hast darüber nachgedacht. Wer das anzweifelt ist ein Verräter oder muss erstmal das Gegenteil beweisen. Bekenne Dich! Wie hättest Du es richtig und ohne falsche Rücksicht geregelt?
Meine Weigerung mich zu bekennen, in einen der beiden Gräben zu steigen, weder Freund noch Feind zu sein, Dir Recht zu geben noch Dir Unrecht anzutun, das ist für Dich so unlogisch, so ohne Sinn, dass Du diesen Punkt einfach nicht überschreiten kannst.
Natürlich kann ich dich nicht zwingen, Farbe zu bekennen. Lassen wir das.
Von welcher “Struktur” redest du hier?
Nachgedacht, ja. Auch nachgerechnet. Und ja, auf viele Fragen, was Corona betrifft, habe ich Antworten. Du hingegen scheinbar nicht und falls doch, magst du sie uns nicht verraten.
Dass meine immer richtig sind, habe ich nicht behauptet. Aber ich weiß, wo aus falschen Antworten falsche Handlungen abgeleitet wurden