Eure Sicht auf die Corona-Zeit

Jo, du bist zu Precht in den Graben gestiegen, ausgerechnet dann, als der seine besonders staatstragende Phase hatte. Komm damit klar, dass ich damit nicht klarkomme. Peace. :slightly_smiling_face:

In dieser Übertragung ich persönlich das schwedische.

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Ich kann schlecht hergehen und sagen „Impfpflicht ist OK“, meinen Zahlen zum Trotz. Klar sind die dann Munition in der Diskussion, was denn sonst?

Nein und ich wünschte mir, Du würdest darüber nachdenken:

Du hörst von Precht, was Du von Deinem Feind hören möchtest. Ich habe darauf hingewiesen, dass er einen beschreibenden und einen bewertenden Teil hat.

Du willst Deinen Feind endlich endlich besiegen. Wenn Precht Dein Feind ist, muss ich auch Dein Feind sein. Mein Hinweis zu Precht wird von Dir zu einem Bekenntnis gemacht. Aus diesem selbstgebastelten Bekenntnis zu Precht wird eine selbstgebastelte Zustimmung zu ALLEM, was der Staat Dir angetan hat und aus dieser selbstgebastelten Zustimmung zum Staat werde ICH der Staat der Dir unrecht getan hat.

Ist Dir aufgefallen, dass ich ohne Waffen und Munition aufgetaucht bin, Du aber stolz auf Deine Waffenkammer verwiesen hast (Coronatagebuch, Blogeinträge?) Du hattest schon durchgeladen bevor Du mit Eröffnung des Threads in den Graben eingeladen hast, mit der manipulativen Formulierung “was ist denn Eure Sicht?” Dich hat eine “andere Sicht” nur insofern interessiert ob sie Dir Gelegenheit bietet die Sicherung rauszunehmen und den Abzug durchzuziehen.

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:rofl: und ich meinte es ja gar nicht in der Übertragung, sondern im wörtlichen Sinne.

denn die Frage ist genau so bescheuert, weil man sich in Geschmacksfragen austauschen und nichts sagen kann, der Verkehr aber in Schweden und in China trotzdem für alle gleich geregelt wird… aber wie gesagt, an anderer Stelle vielleicht entspannter und produktiver…

Kannst du die Unterscheidung mal am Text selbst nachweisen? Für mich hört sich alles in dem kurzen Clip so an als sei das 100% Prechts ureigene Überzeugung.

Ich hatte dich so verstanden, dass du mir Precht nicht nur erklärst, sondern selbst auch hinter seiner Überzeugung stehst. War das falsch? Lehnst du sie in Wahrheit ab?

Davon abgesehen ist Precht nicht mein Feind. Ich sagte das bereits: Ich mochte ihn und mag ihn wieder. Eine der wenigen vernünftigen Stimmen im derzeitigen Massenwahn, der viel gefährlicher ist als der wegen des Virus.

wegen edit hier nochmal

Schade eigentlich. Denn na klar war der schwedische Weg der der bessere: weniger restriktiv und unterm Strich in allen Parametern bis hin zur Sterblichkeit (über die ganze Zeit gesehen) überlegen.

Letzteres im Vergleich mit Deutschland, für China habe ich keine Zahlen.

ja schade eigentlich, Du willst nämlich unbedingt sagen, dass Du recht hattest und wenn man nur auf Dich gehört hätte, dann! Dann!

ALLES gruppiert sich um DEINE Geschmacksfrage. Was findest Du so gut und was findest Du so nicht gut. Du bist nicht in der Lage in dem von Dir produzierten Gefechtsnebel auch nur einen Meter weiterzugucken. Du zielst ja noch nicht mal richtig. Du hast auf Dauerfeuer gestellt…

und Du bedauerst höchstens, dass eine spezielle Munition nicht in Deinen Beständen ist.

Das ist übertrieben. Mich interessiert eure Sicht auch unter dem Aspekt: Könnte sich so was wiederholen? Und da sehe ich schwarz: Mit Experten, die den richtigen Nerv treffen, bestimmt. Nicht wegen eines Virus, aber irgendwas, das noch kommt.

Welche Opfer ist es uns wert, Russland zu besiegen? Das läuft ja schon, aber wie weit wird es noch gehen? Was, wenn in Schrobenhausen (Taurus) oder München (Helsing) eine Drohne einschlägt? Und dann jemand unseren „NGO Guys“ wieder erzählt, dass „es das wert ist“?

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Denk einfach drüber nach, würde mich freuen.

Dann beziehe halt mal selber POSITION.

Du verstehst es nicht. ICH HABE KEINE FÜR DICH! Du willst, dass ich eine Position einnehme, die in DEIN Freund/Feind-Schema passt.

Meine Weigerung Dir diesen Wunsch zu befriedigen macht Dich wahnsinnig.

Ach so. … Das hätte ich wissen können.:rofl:

Klar, die Ampelfarben haben überall das Gleiche zu bedeuten. Unterschiede kommen nur aus dem Gesellschaftssystem um die Ampeln drumherum samt kultureller Gepflogenheiten im Umgang damit. Jedenfalls wisst ihr jetzt, dass ich die schwedische Corona-Lösung bevorzugt hätte.

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Dann hast du eben keine. Es bleibt deine Schilderung eingangs aus der Vogelperspektive. War ja auch ganz schön.

Aber ich hab‘ eine, okay? Eine sehr klare und, wie ich finde, gut begründete. Sollte eigentlich kein Problem sein in einem DISKUSSIONSFORUM.

dann lies vielleicht einfach in Ruhe nochmal durch, wie diese Diskussion verlaufen ist und was Du jetzt von mehreren Leuten mal mehr mal weniger explizit für Rückmeldungen erhalten hast.

Ablehnung, wenn man den Leuten mit Zahlen kommt, die denen ihrer bevorzugten Experten widersprechen. Es hat sich fast nichts geändert seit 2020.

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Oh. Jetzt haben Sie mich: Habe weder Datum noch Uhrzeit mitgeschrieben :face_with_tongue:

Wie oben gesagt: Als verschiedene Quellen, denen ich vertraut habe, bzw. denen ich am meisten vertraut habe, die von Ihnen genannten Daten analysiert und die Folgerungen zur Ansteckungsgefahr für hinreichend belastbar befunden haben. Vollständig aufgegeben haben ich die Sinnhaftlichkeit von Pflichtimpfungen, nachdem auch klar war, dass das Gesundheitssystem die Belastung aushält, wenn sich ein Teil der Bevölkerung nicht impft. Danach war es für mich persönliches Risiko, bei dem alle selbst entscheiden dürfen sollten, ob sie es eingehen. Politiker*innen haben für mich übrigens nicht zu den vertrauenswürdigen Quellen gehört.

@NGO-Guy Finde ich gut, dass Sie das so offen einräumen. Tatsächlich sehe ich es auch so, dass der Staat das Recht hat Pflichten anzuberaumen. Aus meiner Sicht ist dann die Frage, welche Pflichten es sein sollen - dabei sehe ich wiederum das Erfordernis auf Seite der Staatsmacht, äußerst gewissenhafte Abwägungen im Einklang mit dem (behaupteten) Gesellschaftssystem und im Umgang mit Informationen walten zu lassen. Dazu gehört auch Transparenz bei der Frage, wie Entscheidungen überhaupt zustande kommen, was ebenso der Integrität dient, wie die gezielte Vermeidung von Interessenkonflikten. Wenn es sich um eine Notlage von nationaler Bedeutung handelt, wäre auch die Frage, was alles über gewinnorientierte Wirtschaftsmechanismen abgewickelt werden muss, um das Problem einzudämmen. In Anbetracht unserer verordneten neoliberalen Politik ist vorhersehbar, dass schnelle Gewinnmitnahmen ganz vorn auf der Liste kommerzieller Akteure stehen (das steht unglücklicherweise wenigstens teilweise im Widerspruch zu dem wirklich ehrbaren Gedanken einer Vertrauensbasis). Die Datenbasis sollte ebenfalls solide sein, was Zeit braucht. Das ist nicht schön - wenn die Option aber lautet, einen Feldtest mit unbestimmten Ergebnissen und Schadensrisiken zu starten, lautet für mich nicht als einziger Verweis, dass Eile geboten war. Ethisch halte ich das Thema für extrem knifflig. Ich hatte den Eindruck, dass die Impfung administrativ unbedingt gewollt wurde - unbenommen anderer nützlicher Optionen, die eben nicht so viel Aufmerksamkeit bekamen und woher auch immer die Intention kam.

Ich erlaube mir eine persönliche Frage: Haben Sie neben den Pflichten und offiziellen Empfehlungen (AHA u.s.w.) noch aus eigenem Entscheidungsfreiraum weitere Dinge getan, um das persönliche Risiko im Nahbereich zu managen?

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Gerne. Ich weiß nicht, was bzw. welche Maßnahmen Sie meinen könnten. Ich habe versucht den offiziellen Empfehlungen zu folgen und mir die Impfung abgeholt, nachdem der größte Run (alte und systemrelevante Menschen - beides trifft nicht zu auf mich) durch war. Hatte auch die App und habe diese benutzt und Veranstaltungen mit vielen Menschen in geschlossenen Räumen gemieden - auch als sie erlaubt waren

Wir haben eine Veranstaltung abgesagt, als es nochmal einen Höhepunkt der Fallzahlen gab, die Impfung aber im Prinzip durch war. Die KollegInnen wollten nicht. Ich hätte das mit der Einstellung, dass jeder die Chance für Impfung hatte, durchgezogen. Wir hätten auch gedurft.

Ich kann für mich selbst sagen, dass ich nie Angst hatte. Zumindest nicht vor Corona - sondern eher vor den gesellschaftlichen Konsequenzen. Den kurzfritigen und akuten sowie die langfristigen. In meiner Jugend hat mich die Pest von Camus sehr beeindruckt.

Zum Rest Ihres Posts kann ich nicht viel hinzufügen. Wir scheinen da ähnlich zu denken. Hoffe, was ich bisher geschrieben habe hier widerspricht dem auch nicht.