Juni 2026: Hitze & WM, Rentenreform, Postliberalismus, Krieg und Aufrüstung,…

Zum Thema Demokratisierung der Geldpolitik

Das ist nach wie vor der größte blinde Fleck in der linken Gegenbewegung! Daher möchte in an dieser Stelle nochmal für meine Literaturempfehlung werden. Aaron Sahr befasst sich zwar sehr lang aus soziologischer Perspektive (genauer institutionengeschichtlich) mit Geld und stellt dabei den Aspekt der (Handlungs-)Freiheit in den Vordergrund.

Aus dieser Perspektive muss man endlich über die Politisierung, Demokratisierung und Vergesellschaftung der Geldordnung sprechen! Die Praxisbeispiele liegen auf der Hand und sind im Podcast angerissen worden, aber gerade unter dem Aspekt der Freiheit bieten sich hier mMn viele Anknüpfungspunkte für eine linke Erzählung, die sich zwar selbstverständlich an der MMT orientiert, aber das stets unter dem Aspekt der Freiheit.

Wer gegen Staatsausgaben ist, ist gegen Freiheit. Wer gegen die Vergesellschaftung der Geldschöpfung ist, der ist gegen Freiheit. Wer gegen die Demokratisierung der Geldordnung ist, ist gegen Freiheit. Oder aus der Diskussion über den Artikel von Schniederjann kann man hinzufügen: Haben wir so viel Angst vor Freiheit, dass wir uns lieber einer vernichtenden Kontrolle in Form der Schuldenbremse und Kommerzialisierung unterwerfen als frei zu entscheiden?

Hier nochmal meine Empfehlung:

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