September 2026: Inside CDU, Lanz & die Brandmauer, Enteignung, Die CDU muss sterben, Florian Schroeder, Vonovia kaufen, Klarnamenpflicht, Gehalt in Deutschland, Mamdanis Oper

Zählen zu den strukturellen Hürden auch Rendite-Ziele der Vermieter?

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Na, ich denke, die Frage kannst du dir selbst beantworten…

Hm. Die Diskussion ist sehr zerfasert. Wovon ihr sprecht ist doch eigentlich Marktversagen, also dass ein Markt da ist aber nicht bewirkt was er soll, nämlich die effizienteste Verteilung von Angebot und Nachfrage bzw Ressourcen.

Dafür ist Wohnen und sind viele Infrastrukturdinge prädestiniert, dass da der Markt versagt, weil zu unterschiedliche Interessen…#Gasspeicher

Nur drei Punkte:

Im indischen Bundesstaat Kerala entschieden dir Kommunisten einst: jedem gehört das Land, auf dem er lebt

Früher waren private Vermieter doch hauptsächlich gedacht als Selbstständige, die eben keine Rente haben und stattdessen während ihrer Arbeitszeit 2 Häuser bauen

Private Vermietung über internionale Großkonzerne, die Shareholder-Value produzieren müssen, ist nicht gottgegeben

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Ich spreche davon, dass inzwischen empirisch bewiesen ist, dass der sogenannte freie Markt nicht geeignet ist, um durch einen Angebotswettbewerb bezahlbaren Wohnraum zu generieren. Statt dessen ist das Gegenteil der Fall - das Angebot wird knapp gehalten und der Wettbewerb findet ausschließlich auf Seite derer statt, die Wohnraum suchen. Das entspricht weniger einem freien Markthandel, als einer Auktion.

Außerdem bin ich der Ansicht, dass Bedarfe der Grundversorgung überhaupt nicht auf den Markt gehören. Mir ist allerdings klar, dass im Neoliberalismus früher oder später alles und jedes zum handelbaren Produkt wird.

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Bei mir ist eine Sponsormitteilung mitten in den Satz geschnitten und der Abspann fällt Wolfgang auch ins Wort. Falls da KI am Werk war, wäre es schön, wenn nochmal jemand drüberschaut.

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:+1::+1: Wir müssen mehr und mehr einsehen, dass Märkte ineffizient sind und nicht zum Wohl der Gesellschaft führen. Seit 40 Jahren machen wir jetzt dieses Experiment und was ist dadurch eigentlich besser geworden für Normalverdiener oder arme Menschen? Deswegen bin ich Marktabolitionist​:victory_hand:

Letztlich sind wir in der Sache wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander, wenn überhaupt. Dass der Wohnungsmarkt, selbst wenn er frei wäre, kein optimales Werkzeug ist, dürfte in der linken Bubble dieses Forums wohl kaum auf Gegenrede stoßen. Und Ernst hat ja auch darauf hingewiesen, dass es einen langen politischen Atem über Jahrzehnte hinweg braucht. Das scheint mir sehr in die Richtung von dem zu gehen, worauf ich mit dem Hinweis auf strukturelle Hürden aufmerksam machen wollte.

Ich würde vielleicht gar nicht von strukturellen Hürden sprechen, sondern eher von dem fehlenden politischen Willen. Es gibt doch so viele Lösungsansätze für viele Probleme, die wir auch in anderen Bereichen haben, aber die Politiker sind so dermaßen indoktriniert und Inkompetent, dass sie an gar nichts anderes denken können als an die Marktdoktrin. Und wenn einer mal eine neue Idee hat, dann wird er oder sie vom Establishment massivst bekämpft, was man jetzt auch wieder sieht bei der linke und der Hetzkampagne gegen sie. Wie es auch gegen Mamdani in New York oder früher gegangen Jeremy Corbyn in GB passiert ist.

Okay, ein Kompromissvorschlag: der Wille, die strukturellen Hürden zu überwinden. Alle zufrieden?

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Ja gut ok. Wir müssen uns aber nicht immer auf einen Konsens einigen, also es ist nicht so wichtig für mich :victory_hand::victory_hand:

hihi, hier ist doch das Fetzen viel besser, Reibungshitze=Nestwärme und so… kleiner Stachel in der Harmonie:

“Strukturelle Probleme” und “viele unterschiedliche Interessen”, “rechtliche Schwierigkeiten” werden doch eigentlich nur genannt um den fehlenden Willen zu verdecken. Wir haben diesem Umstand (sehr bald, fast gleich) mittlerweile ein Monument errichtet: Stuttgart21, wo politischer Wille alles brechen kann, auch Knochen.

Und um auf die Wohnungsfrage zu kommen: Man ist sogar bereit das Grundgesetz zu ändern um öffentliche Meinung und politischen Willen einfach zu verbieten. Man ist bereit Familien mit Kindern in Obdachlosenunterkünfte zu schicken und redet vom “scheuen Reh”, was zitternd vor der Aufgabe steht mal ein paar anstrengende Entscheidungen zu treffen…

Renditeorientierte Firmengeflechte mit internationalem Risikokapital mit nicht immer klarer Herkunft (Deutschland als Geldwaschmaschine) sind doch keine schutzbedürftige Minderheit um die sich Politik caritativ sorgen muss… da kann ich das SPD-mäßige Kneten der schweissigen Hände und ein mit bebenden Lippen vorgebrachtes “wir würden ja gerne…wir denken ja auch an die “einfachen Leute”… aber…” einfach nicht mehr hören.

und man darf sich doch auch nicht veralbern lassen. Die größten Verfechter des Marktes stehen an der Staatstür und bitten um Rettung, wenn der Markt endlich mal regelt… (Bankenrettung, Immobilienblase, Zölle auf Elektroautos, Lohnsteigerungen etc…) “Der Markt regelt” wird nur gegen eine Gruppe angewandt, “strukturelle Hürden” werden nur gegen eine Gruppe angewandt (bei den anderen gibt es da ganz schöne Worte: “Steuerparadies” z.B. für einen Raub an der Gesellschaft…), “fehlender politischer Wille” wird nur gegen eine Gruppe angewandt, “der Bevölkerung nicht zumutbar” wird nur gegen eine Gruppe angewandt, “man braucht einen langen Atem” wird nur gegen eine Gruppe angewandt (Bundeswehrmilliarden, Bankenrettung alles “über Nacht” möglich).

(nebenbei macht die AfD Gewinne mit der schlichten Aussage “Alles ist möglich”… warum nur? Kann man sich gar nicht erklären…)

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Warum eigentlich dieses ganze herumgerede:

Wohnen ist ein Grundrecht.

Ein Grundrecht gibt es nicht auf einem Markt zu kaufen.

So muss das umgesetzt werden wenn man sich nicht politisch lächerlich machen will. Ob das jetzt ein Monopol oder eine künstlicher Verknappung ist, ob der Status quo die Realität abbildet oder nicht, die politische Forderung ist:

Wohnen ist ein Grundrecht. Ende.

Da frage mal einen Juristen… (Ableitung aus Würde des Menschen, Schutz vor den Elementen etc…) da kommst Du dann rechtlich blitzesauber eben in der Obdachlosenunterkunft an und nicht in einer Wohnung mit angemessener Miethöhe…

Es geht um eine politische Forderung.

Da ist mir der ganze andere Kram egal. Weil es auch eine politische Entscheidung ist in welcher Realität wir uns befinden.

Mach doch einfach den Punkt und lass den anderen Scheiß weg. Der interessiert keine Sau. Die Menschen müssen Wohnen.

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Es ist doch mega offensichtlich, wenn in einem westlichen Industrieland der Präzedenzfall geschaffen wird, Vergesellschaftung, und dann geht es danach tatsächlich mehr Leuten besser, das darf “der Markt” also ne, die Konzerne und deren Eigentümer, denen zufällig auch die Medienhäuser gehören, einfach nicht zulassen.

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Mensch, da war eine so schöne Einigkeit hergestellt, und dann kommt der Rapper JakobB … unter uns gesagt, ohne Ahnung von irgendwas, rotzt da einfach in seinem überpointierten ironischen Tonfall irgendwas hin, mit dem Ziel, uns zu spalten - und bedenkt noch nicht einmal, dass die Tatsache, dass “strukturelle Hürden” als Vorwand genommen werden, nicht bedeutet, dass es sie gar nicht gibt. :wink:

Das verstehe ich dann überhaupt nicht.
Was möchtest du denn gerne, welche politische Forderung hast du denn? Welche Interessen sind von Belang und womit und mit wem solidarisierst du dich?

Formulier das mal so sauber wie den Rest.

Was ist deine konkrete politische Forderung?

Technisches feedback: bei mir kommt bei 5:09:40 mitten im Satz zu Heino die Abspannsmusik. Sie endet bei 5:10:26, dann kurz Stille und bei 5:10:27 geht es mitten im Satz weiter mit wer was gelesen hat. Kann Es sein das durch das einschneiden Der werbung die timeline kaputt geht?

Ich höre unter Android mit der Podcast Republic App.

Zum Inhalt: immer wieder ein Genuss euch zuzuhören, beste grüsse aus Dresden.

@HarmloserName @Kokosmilch @Ernst @JakobB

Stille. Hab ich mir gedacht.