Der Begriff der Kulturindustrie meint die Produktion von Kultur unter den Imperativen der Waren- und Verwaltungsförmigkeit und ist hier als ein ideologiekritischer Zugang zu verstehen. Das ist etwas anderes als Medien oder Medienkritik. Dass die Dimension der nun veröffentlichten Epstein-Files ungeheuerlich ist, dass da abgrundtiefe Details drin stecken, die eine angemessene Aufarbeitung erfordern, habe ich oben doch schon erwähnt. Es war nie die Rede davon, “jeden in die Nähe von Verschwörungsdenken zu rücken” und ich kann, wie erwähnt, der Formel “Keine Angst vor Verschwörungstheorien” durchaus etwas abgewinnen. Wer allerdings offensichtlich reflexionslos auf antisemitische Verschwörungserzählungen zurückgreift, scheint der Dimension in mehrfacher Hinsicht nicht gewachsen zu sein.
@P.L mit ‘Dimension’ meine ich Flood the zone, nicht Babyblut. Und mit 'jeder’ meine ich nicht speziell Stefan, sondern einfach jedermann/jederfrau.
Mein Punkt ist, das strukturelle Elitenkritik nicht unter Generalverdacht stehen darf und dass die Epstein-Files ernst genommen werden.
@friendlynotes Ich unterstütze deine Wachsamkeit in Bezug auf Antisemitismus und halte Strukturkritik ebenfalls für wichtig. Gleichzeitig frage ich mich, ob das Ausklammern der persönlichen Komponente nicht einen blinden Fleck erzeugt. Personen sind nicht nur Produkte des Systems. Andrew Mountbatten-Windsor hat sich persönlich entschieden, nach Epsteins erster Verurteilung weiterhin mit ihm zu dinieren. Bill Gates hat sich persönlich entschieden, die Verbindung aufrechtzuerhalten. Mette-Marit hat persönlich Nachrichten geschrieben.
Bevor das hier ausartet: Ich habe Stefan im Podcast so verstanden, dass sie sich mit dem Thema am Ende des Monats noch einmal ordentlich auseinandersetzen möchten. Wollt ihr nicht lieber bis dahin warten?
Ich habe die neuen Zwanziger entdeckt und war begeistert und habe das auch gerne abonniert und finanziell unterstützt. Allerdings zwei Einwände nach vielen Folgen: Das Geraune und die Hybris sind das eine, aber die Darstellung von Stefan ist das andere. Diese lässt mich doch mit einigermaßen entsetzen zurück. Ich habe keine Quelle dazu gefunden - extra auch nochmal Stefan selbst eine E-Mail geschrieben und keine Antwort bekommen. Es ist schade… und lässt einen als Abobesitzer einigermaßen ratlos zurück.
@Joy verstehe, entschuldige, dass ich es auf den Babyblut Aspekt hin gelesen habe - bin da wohl sehr drauf fixiert, weil es mich so verwirrt hat, dass es in dieser Form im Salon auftauchte
aber das ist ja vielleicht eh gut an diesem Austausch hier zu sehen: die eigenen Fixierungen ![]()
So verstehe ich auch @friendlynotes jetzt besser, was sein:ihr Anliegen ist, auch, nachdem ich Deinen Blog überflogen habe. Teile vieles nicht, aber verstehe die Stoßrichtung/das Anliegen nun besser.
ja, so ging/geht es mir auch: Geraune - ok, Hybris - bringt ja auch fun // aber dass an für mich manchmal nicht nachvollziehbaren Stellen so ein absolutes “Basta!” gesprochen wird, schreckt mich ab und schadet der Sache, finde ich.
(für mich war zB auch das Fat-/Bodyshaming von AFD-Anhängern durch Stefan sehr irritierend oder die Absolutheit, in der Wolfgang in der Instagram-Gewalt-Debatte abgewürgt worden ist — aber gut, sorry, das führt vom hier Diskutierten weg … )
War schon manchmal schräg , die Folge.
Wer braucht denn blinkende Lichter beim Auto fahren?
Da tut’s doch ein Game Boy
Oder Kinder- Claude.
Könntest du dich kurz vorstellen? Wer bist du? Mit was beschäftigst du dich? Warum ist dir der Antisemitismus wichtig? Ich werde nicht ganz schlau aus deinen Beiträgen. Ich verstehe auch nicht, warum du mich so scharf angreifst. Ich finde es interessant, dass du mir so überbordende Bedeutung im öffentlichen Diskurs unterjubelst, aber ich denke das ist fehlgeleitet. Vielleicht wäre etwas mehr Klarheit für uns an dieser Stelle dienlich.
Dabei, dass die von Stefan eingebrachten Narrative wahrscheinlich antisemitisch motiviert sind, stimme ich dir zu. Ebenso deutet die Tatsache, dass er und Wolfgang diese offenbar ungeprüft für wahr erachtet haben, darauf hin, dass sie die antisemitische Dimension der Narrative übersehen haben.
Eine Verdichtung antisemitischer Tendenzen oder ein Versäumnis, in Fällen, wo dies notwendig wäre, gegen Antisemitismus Stellung zu beziehen, kann ich gleichwohl nicht erkennen; realistischer scheint mir die Einschätzung, dass eben bei den von dir erwähnten Situationen Antisemitismus nicht das Thema war. Eine bundespräsidentiale Bekenntniskultur aus einem generellen Verdachtsmoment einzufordern, finde ich nicht sinnvoll, führt auf jeden Fall nicht zu einer offeneren Kommunikation.
Auch die strukturelle Antisemitismusdefinition, die du vorschlägst, sehe ich skeptisch. Wohl wissend, dass du dich dort vermutlich besser auskennst als ich und man das hier eigentlich nicht so nebenbei abhandeln kann, möchte ich dennoch einige Kritikpunkte anführen: mir scheint, dass hier das Pferd vom falschen Ende her aufgezäumt wird. Anstatt dass man typische Muster der Moderne analysiert und den Antisemitismus als mglw. besonders signifikante Ausprägung identifiziert, geht man vom Konkretem, dem Antisemitismus, aus und projiziert ihn überlebensgroß auf die Moderne insgesamt. In dieser Hinsicht hat die Methodik einen ähnlichen Charakter wie die dem Antisemitismus inhärente Struktur selbst. Mir scheint, dass damit sowohl der Antisemitismus als auch die Moderne durch die starre Verkantung von Konkretem und Abstrakten an Flexibilität verlieren.
So würde ich z. B. sagen, dass zweifellos in der NS-Zeit der Antisemitismus die negative Leitidee (als verschiebende Konkretisierung des Kapitalismus) war, danach aber nicht mehr, hat man in der westlichen Welt dann doch eher einem bedenkenlosen Liberalismus gefrönt. Auch die jetzige Verschärfung des Antisemitismus hat ja weniger mit modernen Leitideen als ganz konkret mit der Verschärfung des Israel-Palästina-Konfliktes zu tun, der leider für viele die Affordanz hat, wie bei einem Fußballspiel entweder mit der einen oder anderen Flagge dämlich herumzuwedeln, statt konstruktive Lösungsvorschläge zu machen. Befeuert wird der Antisemitismus hier meiner Wahrnehmung nach vor allem aus einem islamistischen und vulgär-postkolonialistischen Weltbild heraus. Wenn man Antisemitismus als Zuschreibung negativer Eigenschaften aufgrund semitischer Zugehörigkeit definiert, trifft man schärfer den problematischen Punkt und kann flexibler auf neue Ausprägungen reagieren.
Hier die Langversion:
Ich kann die Aufregung über Stefans Aussage absolut nachvollziehen. Das ist kritikwürdig auf mehreren Ebenen:
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Die schon bekannte und oft kritisierte Pointierung zu Themen ist in manchen Fällen zumindest anstößig, wenn nicht abstoßend, aber in vielen Fällen fragwürdig.
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Es kommt einigermaßen arrogant, anmaßend, dabei unkritisch und teilweise mit falschen Fakten/Zahlen versehen beim Zuhörer an.
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Die leicht kokettierende Art, die für mich eher eine Art Freude an der Irritation zeigt, ist eine Einladung, Dinge misszuverstehen und trägt oft nicht zum methodischen Verstehen bei, weil emotional triggernd.
All das steht im Widerspruch zu Einlassungen Stefans, die auf der anderen Seite sehr wohl die Standards wissenschaftlicher Methodik einhalten.
Das kann dann natürlich ein sehr seltsames Bild insgesamt erzeugen. Ich glaube, hier liegt eine Spannung drin, die Wolfgang von außen betrachtet zwar irgendwie versucht zusammenzubringen, aber was ausgesprochen ist, ist es eben schon in der Welt.
Was für mich ganz klar und eindeutig im Vordergrund steht, ist Folgendes:
(Das kann für andere Menschen total anders sein)Es handelt sich um einen Podcast. Und zwar um einen Meinungspodcast mit großer Laberpodcast-Anlehnung.
Erkenntnisse aus dieser Form der Unterhaltung sind nicht in Stein gemeißelt und sollten aus meiner Sicht immer im Abgleich betrachtet werden. Es handelt sich speziell bei diesem Podcast aus meiner Sicht eben nicht um ein journalistisches Projekt.
Der besondere Reiz bei den Neuen Zwanzigern ist für mich genau dieser Spannungsbogen, den ich oben beschrieben habe. Aussagen von Stefan und Wolfgang stehen im Kontext eines Themas, der daraus resultierenden subjektiven persönlichen Einordnung und natürlich geprägt von ihrer individuellen, streitbaren Meinung. Es ist gewissermaßen eine Aufforderung, die graduellen Nuancen in das eigene Weltbild (je nachdem, welcher Meinung man ist) assoziativ weiterzudenken und zu integrieren. Es sind ja nicht zwei Gurus, an deren Lippen man hängt. (Hoffe ich mal).
In dieser speziellen Folge des Salons, an der sich jetzt die Gemüter so erhitzt haben – ich spreche jetzt wieder nur für mich – fällt mir wiederholt auf, dass eine Randbemerkung unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit bekommt. Wenn man sie im Kontext der Minuten davor und der Stunden danach betrachtet, verwischt die Intensität der Auseinandersetzung in den Kommentaren das größere Bild. Vor allem durch die Empörung wird der inhaltliche Sinn des Gesagten völlig verdreht. Das kritische Begleiten des Vorgetragenen ist wichtig, aber das Herauspicken einzelner Bemerkungen ist problematisch: Leute reißen sie aus dem Zusammenhang, betten sie in einen Kontext ein, den sie selbst über viele Folgen des Podcasts hergestellt haben, und nutzen das dann, um anprangernd und zum Teil persönlich diffamierend nachzutreten. Das liegt leider im Trend der Zeit. Dadurch werden Zusammenhänge verwischt und es geht eben die vehement eingeforderte Trennschärfe verloren.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie du das relativieren kannst. Antisemitisch grundierte Verschwörungstheorien zu verbreiten, ist schlecht, egal in welchem Kontext oder Format. Dass die Feststellung dieses Fehlers keine endgültige Verdammung oder sowas bedeutet, ist denke ich auch klar. FriendlyNotes Kommentare stehen sicher vom Tonfall her eher im Kontrast zu ihrem Namen, aber ich denke, wir sind alle erwachsen genug, das auszuhalten; dementsprechend finde ich es nicht sinnvoll, jetzt eine unproduktive Metadiskussion über diesen zu eröffnen. Wir sind hier ja nicht in einer fightclubmäßigen Selbsthilfegruppe.
Dementsprechend wäre es auch mein Vorschlag, solche persönlichen Aushandlungen in den privaten Chat zu verlegen, aber das müsst ihr entscheiden.
Huhu
Es gibt übrigens ein extra zur Podcast Folge
Ok, hab ich verstanden.
Hier der Link zur Youtube Version, aber ist auch im normalen Feed drinn:
@Ermel danke fürs Teilen
@Stefan hä? sorry not sorry? und dieses Foto, auf dem ein menschliches Bein zwischen Hühnern liegt? auch genauso Fakt und Teil der Epstein-Files, wie Ihre Vermutungen bezüglich der Verjüngungsbabybluttrinkern?
Den Antisemitismus-Vorwurf, der hier gemacht worden ist, teile ich wirklich nicht, aber ins Geraune noch weiter hinein zu raunen, anstatt einmal zu sagen: “wir wissen es nicht, ich kann mir aber dies und jenes vorstellen” … klargestellt wurde hier wenig bis nichts, schade
Das Perspektivieren hin auf reale (auch außerhalb von Eliten stattfindende) Verschwörungen hin sowie in Hinblick auf die alltäglich real stattfindende Gewalt begrüße ich.
In Bezug auf das Thema Pädophilie: ich finde Hajo Schumachers Hinweis richtig und wichtig, dass wir doch wollen sollten, dass Menschen mit pädophilen Neigungen eine Hotline anrufen und Hilfe finden, bevor sie zu Pädokriminellen werden. Und in Hinblick darauf hilft es eben nicht, wild mit dem Wort “Pädo” um sich zu werfen und sich damit bei Elon Musk und den reddit-Trollen einzureihen, die das so praktizieren.
(ich habe mir vorhin die Salon-Folge weiter reingezogen, die ich im weiteren Verlauf interessant, gut und solide finde – umso weniger für mich verständlich, dass diese absurden Aussagen am Anfang stehen, die jetzt eigentlich in dem nachgeschobenen Video wie nochmal bekräftigt wurden - - schade, dass wir jetzt hier so kleinlich über so einen Schmarrn uns ausbreiten (müssen), anstatt über den anderen guten content)
Diese „Einordnung“ macht’s nur noch schlimmer. Ich zitiere (ab 12:50 min.): „Jetzt wirklich keine Angst vor Verschwörungstheorien! Wir haben auch im Forum Leute gehabt, die dann schreiben: Nee, Stefan ist ja immer sehr erpicht darauf, das alles mit KI nochmal factzuchecken – ich hab Claude mal gefragt und dann Adrenochrom eingegeben und dann kam sofort: Nee, das ist ne Verschwörungstheorie. Da möchte ich sagen: Ja, ja, die letzten 10 Jahre war so was ne Verschwörungstheorie, die Pizza Connection da war eine Verschwörungstheorie. Nur wir wissen ja heute – und das ist nun wirklich ja relativ gesichert –, dass „Pizza“, also das Wort, einfach wirklich Chiffre war für sexuelle Kontakte mit Menschen, mit denen das juristisch nicht auf sicherem Boden geht, und dann hat man das halt umschrieben.“
Das ist nun „wirklich relativ gesichert“?
Auf welche Quellen bezieht sich Stefan Schulz hier? Darüber hinaus: Kein wirkliches Eingeständnis eines Fehlers, kein „Sorry, hier habe ich mich verrannt“, keine Einordnung des angeblichen Fotos eines Neugeborenen zwischen Hühnerschenkeln.
Ich hatte „Die Neuen Zwanziger“ bis jetzt für seriös gehalten. Wenn ich einen Schwurbel-Podcast hören wollte, müsste ich dafür kein Abo bezahlen.
nur zur Lockerung zwischendurch:
Kann sein, dass Soziologen von uns in 20 Jahren eine Entschuldigung bei Stefan Schulz fordern, aber im Moment fordern wir eine Entschuldigung von Stefan Schulz.
(als treue Hörer:innen und zahlende Abonnent:innen fordern wir das … beziehen und bezahlen den Salon natürlich via steady … mit dem RSS feed rumgefummelt … alles ganz unübersichtlich jetzt in meiner Podcast App –- aber natürlich UNTERSTÜTZE ich das alles .. außer halt, wenn zuviel rumge…. servus)
hey, und bevor jetzt jemand rumschimpft: ICH WÜRDE NIE im ernst EINEN SOZIOLOGEN MIT EINEM MUSIKER VERGLEICHEN … chillt chillt
Was mich dazu gebracht hat diesen podcast finanziell zu unterstützen war der persönliche Gewinn in einer schnellen Medienwelt “langsames Denken” geboten zu bekommen. Durchdachte Positionen in Diskussion zu beobachten.
Wenn ich mir die in Frage stehenden Aussagen angucke, sind diese das genaue Gegenteil.
Dabei sind die spannenden Fragen doch, wie Gesellschaft damit umgeht mal eine “Parallelgesellschaft” zu entdecken, die sich abseits von “Randständigen” bewegt und jetzt gar nicht verarbeiten kann, was sonst so einfach ist: Razzien, Festnahmen, mediale Ächtung, Gesetzesverschärfungen, Forderung von Konsequenzen etc.. Diese Denkblockade und das Abdriften in die Suche nach Mysterien jenseits von Kriterien von Strafbarkeit ist doch viel interessanter als das eigene Abdriften in Mysterien.
Die “Klarstellung” und Verbindung mit der Alltäglichkeit von Gewalt ist dann auch keine Klarstellung, sondern eine weitere Mystefizierung. Denn die Dunkelfeldstudie bezieht sich eben nicht auf die Ausnahme “Münchhausen by proxy” (Prävalenz so ausgesprochen niedrig, dass es vielleicht für einen true-crime-podcast reicht), sondern auf die Normalität.
Der Witz an der Sache: Sogar Luhmann hat angesichts der staatlichen Gewaltreduktion und dem Züchtigungsverbot durch Lehrer etc. geschrieben, dass dadurch Gewalt aus dem öffentlichen Raum in den Intimbereich der Familie verwiesen wird (das Gewaltverbot in der Erziehung war damals noch nicht aktuell) und 40 Jahre später reibt man sich verwundert die Augen und findet diese Gewalt wo? In der Familie, wohin wir sie geschoben haben. Wer hätte es gedacht.
Die kognitiven Dissonanzen (reiche Menschen sind reich, weil sie besonders klug, leistungsbereit etc. sind versus reiche Menschen sind genau so schäbig wie arme, lösen ihre “Probleme” aber mit Geld) in den Medien sind doch viel unterhaltsamer. Es scheinen sich keine Bearbeitungsmechanismen finden zu lassen und der deutsche Journalismus, der immer auf eine offizielle Linie zu warten scheint um sich auf dieser zu positionieren zeigt sich in seiner ganzen Hilflosigkeit…
@Stefan vielleicht zeigt sich hier, dass Kahnemann&Tversky etwas beschrieben haben, was gegen 1,5xHörgeschwindigkeit und gegen “ich kann mit KI Geschwindigkeit erhöhen” spricht.
Wieso sprichst du so energisch im Namen aller Hörer und Abonnentinnen? Ich denke du brauchst hier nicht für das Kollektiv zu sprechen, da das Kollektiv doch in diesem Forum die Möglichkeit hat sich im Einzelnen zu Wort zu melden.
Auch frage ich mich warum du überhaut so energisch auf eine Entschuldigung von Stefan pochst. Ich gehe stark davon aus, dass du nicht zu der Personengruppe gehörst über die Stefan seine zum Teil unhaltbaren Aussagen getroffen hat. Insofern ist es schon seltsam, dass eine nicht betroffene Person dermaßen auf eine Entschuldigung besteht.
Eine letzte Bemerkung dazu sei mir erlaubt - und ich bitte dich das nicht als Diagnose zu sehen, denn ich kann es selbst auch nicht ausstehen, wenn sich Personen ohne entsprechende Ausbildung ein Urteil über jemand anderen erlauben, noch dazu wenn es anhand von schriftlicher Kommunikation ist. Doch ist der Podcast ein Produkt, dass du wie andere auch gegen eine Gebühr konsumierst. Die Aussagen, die dort getroffen wurden scheinen dich zu enttäuschen, doch anstelle des logischen Weges zu gehen und dein Abo zu beenden, forderst du die Entschuldigung. Hat sich da eine parasoziale Beziehung ergeben, weswegen du den logischen Schritt der Kündigung auf einen persönliche Konfrontation anheben willst?
Wenn mir etwas Polemik gestattet ist, möchte ich darauf hinweisen, dass die Berliner Zeitung im Verdacht steht Kreml-Narrative zu verbreiten und frage daher ob wir nun eine Entschuldigung von dir fordern dürfen?